GTÜ Stärken und Schwächen „neuer“ Oldtimer

Redakteur: Marion Fuchs

Fahrzeuge mit Baujahr 1987 werden in diesem Jahr zum Oldtimer. Die Gesellschaft für Technische Überwachung aus Stuttgart hat sich einige Neulinge angesehen und die Mängelquoten ermittelt.

Firma zum Thema

Die GTÜ hat die Mängelquoten von Klassikern untersucht.
Die GTÜ hat die Mängelquoten von Klassikern untersucht.
(Bild: »kfz-betrieb«)

Mit dem besonderen Nummernschild, dem H-Kennzeichen, für mindestens 30 Jahre alte Fahrzeuge in erhaltenswürdigem Zustand, sind steuerliche Vorteile und teilweise bessere Versicherungsbedingungen verbunden. Doch wie sieht es mit dem technischen Zustand der „neuen“ Klassiker aus? Die GTÜ-Classic-Experten haben sich einige der beliebtesten Neuzugänge genauer angeschaut, den einen oder anderen technischen Mangel aufgespürt und ihre Stärken und Schwächen in einem Ranking aufgelistet.

Der Mängelzwerg ist das Mercedes Coupé (124C). Genau 42,4 Prozent der von GTÜ-Prüfingenieuren gecheckten Wagen absolvierten die HU „ohne erkennbare Mängel“, dicht gefolgt vom Ford Sierra mit 39,4 Prozent mängelfreien Fahrzeugen. Den dritten Platz mit 37,6 Prozent belegt der Mazda 626. Absoluter Mängelriese ist der Peugeot 405. Von diesem Modell ist ein großer Teil (38,3 Prozent) der Fahrzeuge mit schwerwiegenden Mängeln behaftet. Auch beim Audi 90 sind über ein Drittel (34,2 Prozent) der Wagen mit erheblichen Mängeln unterwegs.

Informationen und Kontakt unter: www.gtue.de.

(ID:44593883)