ZKF Bundesverbandstag 2017

Tipps zum Thema Rechnungskürzung

| Redakteur: Konrad Wenz

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Matthias Nickel, Mayen, www.rae-mayen.de
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Matthias Nickel, Mayen, www.rae-mayen.de (Bild: Nickel)

Rechnungskürzungen durch Prüfdienstleister und Versicherungen sind derzeit an der Tagesordnung – entsprechend groß ist derzeit der Informationsbedarf der Karosseriebau- und Lackierfachbetriebe. Aus diesem Grund wird Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht, Matthias Nickel, der den Lesern der Zeitschrift Fahrzeug + Karosserie aufgrund vieler Veröffentlichungen bekannt sein dürfte, beim Bundesverbandstag in Regensburg am 20.05.2017 einen ausführlichen Vortrag halten.

Rechtsanwalt Nickel will zunächst die grundsätzlichen rechtlichen Unterschiede zwischen dem Anspruch bei Haftpflicht- und Kaskoschäden erläutern. Danach wird er ausführlich auf die Rechnungskürzungsproblematik sowohl in Fällen der Haftpflichtversicherung als auch in Kaskofällen eingehen.

Bei Haftpflichtfällen wird der Referent erläutern, warum es gerade in jüngster Vergangenheit vermehrt zu Rechnungskürzungen kommt und welche Strategie die Versicherer hier ganz offensichtlich verfolgen. Er wird den Teilnehmern die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum so genannten Werkstattrisiko darstellen und erläutern, warum sich substantiell an dieser Rechtsprechung nichts geändert hat und sich seiner Meinung nach auch nichts ändern wird. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus wertvolle Tipps im Umgang mit Versicherungen in Haftpflichtfällen, um eine Rechnungskürzung überhaupt erst zu vermeiden und im Fall von vorgenommenen Kürzungen den Restbetrag schnell und unbürokratisch zu realisieren.

Zudem wird Nickel auf die Rechnungskürzungen bei Kaskoschäden näher eingehen. Die Teilnehmer werden erfahren, dass die Durchsetzung von weiteren Ansprüchen bei Kaskofällen deutlich schwerer ist, als bei Haftpflichtschäden. Doch auch hier hat der Referent für die Teilnehmer wertvolle Tipps, die insbesondere Rechnungskürzungen bei Beträgen von weniger als 100 Euro betreffen und zum anderen bei Fällen, in denen der Versicherer einwendet, die Kosten der Beilackierung seien im Kaskovertrag überhaupt nicht versichert. In den letztgenannten Fällen sieht Rechtsanwalt Nickel die Möglichkeit, ohne Durchführung des so genannten Sachverständigenverfahrens unmittelbar den Versicherer zu verklagen, was für den Versicherungsnehmer deutliche Vorteile hat.

Die Teilnehmer des Bundesverbandstag erwartet ein interessanter und vor allem informativer Vortrag, der eines der brennendsten Themen unserer Zeit betrifft. Anmeldungen sind unter www.zkf.de nach wie vor noch möglich.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Beitrag abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44663789 / Termine)