Innovation Group Trend hin zum Kleinschaden

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Stuttgarter Schadensteuerer rechnet nicht mit einem signifikanten Rückgang der Zahl von Unfallschäden. Allerdings soll es weniger Strukturschäden und mehr Kleinschäden geben.

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Matthew Whittall, Chef der Innovation Group in Deutschland, glaubt, dass die Zahl der Kleinschäden steigen wird.
Matthew Whittall, Chef der Innovation Group in Deutschland, glaubt, dass die Zahl der Kleinschäden steigen wird.
(Bild: Innovation Group)

Trotz der Diskussion um die Weiterentwicklung von Fahrerassistenzsystemen und das autonome Fahren rechnet Innovation Group auf absehbare Zeit nicht damit, dass die Zahl der Schäden im Markt signifikant zurückgeht. Dies meldet der Stuttgarter Schadensteuerer in einer Pressemitteilung.

Der Vorstandsvorsitzende Matthew Whittall sieht zudem einen anderen Trend: „Wir erwarten, dass es künftig mehr Kleinschäden geben wird. Denn der Stadtverkehr wird immer dichter und das Smartphone am Steuer ist inzwischen ein häufiger Begleiter, sodass Fahrer zunehmend abgelenkt sind. Mehr Auffahrunfälle mit geringen Beschädigungen im Front- und Heckbereich werden dementsprechend in den nächsten Jahren zunehmen.“

Allerdings werde es dafür auch zu Rückgängen bei den Strukturschäden kommen, die durch immer bessere Fahrerassistenzsysteme vermieden werden können. Darauf sollten sich die Kooperationsbetriebe einstellen. Dies betreffe den Standort und neue technische Lösungen wie sogenannte Multiboxen. „Die Kleinschadenreparatur innerhalb von 24 Stunden wird künftig sicher ein Thema werden.“

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