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Heiztechnik Umstieg auf Solarwärme kann sich lohnen

| Redakteur: Norbert Rubbel

Alte Heizkessel verschwenden viel Energie und belasten die Umwelt. Der Wechsel auf klimafreundliche Solaranlagen wird noch zwei Jahre gefördert.

Der Umstieg auf Solarkollektoren wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert.
Der Umstieg auf Solarkollektoren wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert.
(Bild: Borgers)

Heizkessel, die vor 1996 installiert wurden, müssen seit Anfang dieses Jahres ein Energielabel tragen. Eine Farbskala von grün bis rot auf diesem Etikett informiert die Betreiber über die Energieeffizienz der Anlage. Nach Informationen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) sind in Deutschland rund 14 Millionen Wärmeerzeuger „vollkommen veraltet“. Viele dieser Anlagen fallen zwar noch nicht unter die Kennzeichnungspflicht. Sie sollten aber nach Empfehlung des BSW zeitnah gegen eine Solarheizung ausgetauscht oder mittels Solarkollektoren auf den aktuellen Stand der Technik und der Klimaschutzanforderungen gebracht werden.

Anreizprogramme der Bundesregierung

Um den Austausch der Energieschleudern und den Klimaschutz zu fördern, hat die Bundesregierung das „Anreizprogramm Energieeffizienz“ (APEE) zum Jahreswechsel um zwei Jahre verlängert. Neben dem „Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien“ (MAP) ermöglicht es den Inhabern von Bestandsbauten auf sparsamere und klimafreundliche Heizsysteme umzusteigen.

Für den Einbau einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung winken nach Angaben des BSW attraktive Zuschüsse von einigen tausend Euro. Anträge für beide Förderprogramme müssen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden – bevor ein Installationsbetrieb beauftragt wird.

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