DAT Uneingeschränkte Akzeptanz

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der Ostfildener Datenspezialist reagiert überrascht auf die Berichterstattung bezüglich der Akzeptanz von Kalkulationssystemen durch Versicherer.

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(Bild: Wenz)

Kürzlich hatte die Interessengemeinschaft Fahrzeugtechnik und Lackierung e. V. (IFL) eine technische Mitteilung veröffentlicht, laut der die Versicherer immer häufiger die Zulässigkeit von Kalkulationssystemen bezweifeln. Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) erklärt hierzu in einer Mitteilung, dass pro Jahr mit SilverDAT allein in Deutschland etwa sieben Millionen Kostenvoranschläge und Schadengutachten erstellt sowie im Rahmen der Abrechnung von Unfallschäden mit Kfz-Versicherungen verwendet werden. DAT-Geschäftsführer Jens Nietzschmann führt aus: „Würden die Assekuranzen unsere Kalkulationssysteme als unzulässig behandeln, liegt es nahe, dass wir von solchen Vorgängen über kurz oder lang Kenntnis erlangen. Dies ist aber nicht der Fall und aus unserer Sicht auch nicht zu erwarten.“

Seit vielen Jahrzehnten die Versicherungen die auf den Angaben der Hersteller und Importeure basierenden Reparaturkosten-Kalkulationen nicht nur uneingeschränkt akzeptieren, sondern sie würden die Systeme auch selbst in erheblichem Umfang nutzen. „Uns ist allerdings bewusst, dass die Kfz-Versicherungen – insbesondere bei gesteuerten Schäden – zunehmend Einfluss auf die Ersatzteilpreise und Verrechnungssätze der Werkstätten nehmen, um die für die Reparaturen anfallenden Kosten zu reduzieren“, fügt Nietzschmann an. In welchem Umfang die Betriebe und Kfz-Sachverständigen dies akzeptierten, obliege allein der unternehmerischen Entscheidung der entsprechenden Anwender. Gleiches gelte selbstverständlich auch für die Auswahl des genutzten Kalkulationssystems.

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