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Herth+Buss Vierte Generation des Diagnosegeräts „Air-Guard“

| Autor: Steffen Dominsky

Das universelle RDKS-Werkzeugs bietet nun noch mehr Funktionen. Sogar eine eingeschränkte Steuergerätediagnose ist mit ihm möglich.

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Der neue Air-Guard 4.0 von Herth+Buss bietet zahlreiche zusätzliche Funktionen.
Der neue Air-Guard 4.0 von Herth+Buss bietet zahlreiche zusätzliche Funktionen.
(Bild: Herth+Buss)

Bereits seit Längerem bietet Herth+Buss das Programmier-/Diagnosegerät „Air-Guard 3.0“ für Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) an. Dieses wird nun durch die Version 4.0 abgelöst, die über noch mehr Funktionen verfügt. So soll der Air-Guard 4.0 alle am Markt erhältlichen Sensortypen auslesen und anschließend die entsprechenden Daten auf die Herth+Buss-Radsensoren automatisch oder manuell übertragen können.

Geliefert wird das neue RDKS-Werkzeug mit einem OBD-Kabel, da die Funktionen des OBD-II-Adapters und auch die Anlernfunktionen bereits integriert sind. Somit muss die Werkstatt keinen zusätzlichen Adapter nutzen.

Integrierter Profiltiefenmesser

Des Weiteren zeigt das Gerät genau an, wo im Fahrzeug die OBD-II-Buchse verbaut ist. Eine weitere Besonderheit ist der integrierte Profiltiefenmesser: Die Messungen kann der Nutzer anschließend auf dem Air-Guard 4.0 speichern. Mithilfe der integrierten Kamera kann er zudem Schadensbilder oder auch Kennzeichen aufnehmen und in der jeweiligen Kundenakte speichern. Anschließend kann er die Daten mithilfe der USB-Schnittstelle auf einen Computer übertragen, dort aufbewahren und bei Bedarf abrufen. Mit dem zusätzlich erhältlichen OBD-II-Bluetooth-Modul können Werkstätte zudem Fehlerspeicher auslesen und löschen.

Abgerundet wird das RDKS-Angebot von Herth+Buss durch Radsensoren, die in allen Fahrzeugen mit serienmäßig verbautem aktiven RDKS eingesetzt werden können. Die Sensoren sind universell programmierbar, einzeln bestellbar und werden mit komplettem Ventil geliefert.

Die Programmierung soll laut Anbieter nur fünf bis fünfzehn Sekunden pro Sensor dauern. Dabei kann die Original-ID-Nummer vom alten Sensor auf den neuen kopiert oder neu vergeben werden. Außerdem sind die Radsensoren wiederbeschreibbar.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group, Vogel Business Media GmbH & Co. KG