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Mercedes-Benz Vans Vision Urbanetic auf der CES

| Redakteur: Marion Fuchs

Der Stuttgarter Automobilproduzent zeigte auf der CES (Las Vegas) Möglichkeiten für bedarfsgerechte, nachhaltige und effiziente Beförderung von Personen und Gütern mit autonomen Fahrzeugen auf.

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Die Vision Urbanetic Studie eröffnet neue Perspektiven des autonomen Fahrens.
Die Vision Urbanetic Studie eröffnet neue Perspektiven des autonomen Fahrens.
(Bild: © Daimler AG)

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigt Mercedes-Benz Vans mit dem Vision Urbanetic eine Studie, die neue Perspektiven des autonomen Fahrens eröffnet. Sie ermöglicht nach Firmenangaben eine bedarfsgerechte, nachhaltige und effiziente Beförderung von Personen und Gütern – und erfüllt die Bedürfnisse von Städten, Unternehmen unterschiedlichster Branchen sowie Reisenden und Pendlern. Das Konzept reduziert Verkehrsströme, entlastet innerstädtische Infrastrukturen und trägt zu einer neuen urbanen Lebensqualität bei. Sie bietet gleichzeitig einen Ausblick auf zukunftweisende Technologien zur Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Das visionäre Konzept basiert auf einem autonom fahrenden, elektrisch betriebenen Chassis, das Aufbauten für die Personenbeförderung oder den Gütertransport tragen kann. Das vollvernetzte Fahrzeug ist Teil eines Ökosystems, in dem sowohl Logistik-Unternehmen als auch Nahverkehrsunternehmen und Privatkunden ihre Mobilitätswünsche im urbanen Raum digital übermitteln.

Das Konzept integriert eine IT-Infrastruktur, die in Echtzeit Angebot und Nachfrage analysiert. Daraus resultiert eine autonom fahrende Flotte, deren Routen flexibel und effizient auf Basis des aktuellen Beförderungsbedarfs geplant werden. Dank Vollvernetzung, Auswertung lokaler Informationen und einer intelligenten Steuerung kann das System nicht nur aktuelle Bedarfe analysieren, sondern auch daraus lernen. So ist es in der Lage, zukünftige Bedarfe zu antizipieren und darauf zu reagieren. Damit können Prozesse optimiert, Wartezeiten im Personennahverkehr verkürzt oder Staus vermieden werden. So erkennt das Gesamtsystem über die Datenerfassung im Vehicle Control Center beispielsweise eine größere Menschengruppe in einem gewissen Bereich. Es kann Fahrzeuge dorthin schicken, die den gesteigerten Bedarf schnell und effizient bedienen.

Das Ziel ist, auf einer nahezu unveränderten Straßeninfrastruktur sollen mehr Personen und Güter mit weniger Fahrzeugen zu befördern, um Innenstädte zu entlasten, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig kontinuierlich wachsende Mobilitätsanforderungen und Kundenwünsche zu erfüllen.

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