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Vorbildliche Nachwuchsförderung

| Redakteur: Redaktion Fahrzeug + Karosserie

Ausbildungsinitiative für Lackier-Profis von morgen: Mit seiner neuen Ausbildungsinitiative Standox Camp macht der Lackhersteller Azubis fit für den Lackiererberuf.

(Archiv: Vogel Business Media)
Das Programm begleitet die Lehrlinge durch die drei Jahre ihrer Ausbildung. Dabei stehen nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern insbesondere die sogenannten Soft Skills und die individuelle Persönlichkeits-Entwicklung im Vordergrund.

Der Andrang auf die Plätze im Standox Camp war so groß, dass der Organisator Andreas Keller, Leiter Schulung Standox Deutschland, und sein Team eine zweite Gruppe (Bild) eingeladen haben. 15 junge Lackiererinnen und Lackieren waren bei dieser zweiten Runde des Standox Camps jetzt dabei. Auch der WDR ist auf den erfolgreichen Start der Initiative aufmerksam geworden. Er berichtete am 27. Juni im Magazin „Lokalzeit“.

„Die rein fachliche Kompetenz reicht heute nicht mehr aus, um im Lackiererberuf erfolgreich zu sein. Die Azubis müssen zusätzliche Fähigkeiten erwerben. Besonders wichtig sind soziale und kommunikative Kompetenz. In den Ausbildungsrichtlinien kommt das aber allenfalls am Rande vor“, erklärt Andreas Keller, Leiter der Bereiche Schulung und Technischer Service bei Standox, der das Camp gemeinsam mit seiner Kollegin Gaby Schlötzer und Hans-Georg Lobeck von der Agentur corporate emotions durchführte. Unterstützung holten sie sich unter anderem von Rhetoriktrainer Helmut Kutschbach, der mit den Jugendlichen das sichere Auftreten in Kundengesprächen und den Umgang mit Konflikten übte. „Ich hätte vorher nicht gedacht, dass gerade das Rhetorik-Training so viel Spaß machen würde. Ich denke, wir haben nicht nur für den Beruf, sondern auch fürs Leben gelernt“, sagt Teilnehmerin Anna Henneböhle, Auszubildende im Lackierzentrum Körner in Bestwig-Velmede im Sauerland.  Neben dem Kommunikationstraining waren Lack, Labor und Produktion sowie Teambildung die thematischen Schwerpunkte in der ersten Camp-Woche. Außerdem hatten die jungen Lackiererinnen und Lackierer in einem Zukunftsworkshop die Gelegenheit, sich über ihre persönlichen und beruflichen Ziele klar zu werden.

Über die Softskills hinaus soll der Lackierer-Nachwuchs aber auch topfit sein, was Lackiertechniken und -fertigkeiten angeht. In der nächsten Camp-Woche im zweiten Ausbildungsjahr werden die Teilnehmer deshalb von erfahrenen Praktikern mit den Besonderheiten von neuen Lackiertechniken und –systemen vertraut gemacht. Im letzten Standox Camp im dritten Ausbildungsjahr geht es dann um die Vertiefung der Inhalte – mit klarem Fokus auf die Abschlussprüfungen.

 

 

 

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