Fahrzeugkonservierung Wachskabinett

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Früher war es gang und gäbe, neue beziehungsweise junge Autos zu „wachsen“. Und auch aktuelle Modelle vertragen gut und gerne eine nachträgliche Konservierung. Werkstätten können dafür heute wie damals auf das System „Dinitrol“ aus dem Hause Dinol zurückgreifen.

Vorreiter einer Technologie: Der Traction Avand von Citroën war einer der ersten Pkw mit selbsttragender Karosserie. Selbst wenn die Zahl seiner Hohlräume noch gering war: Auch bei ihm macht Konservieren Sinn.
Vorreiter einer Technologie: Der Traction Avand von Citroën war einer der ersten Pkw mit selbsttragender Karosserie. Selbst wenn die Zahl seiner Hohlräume noch gering war: Auch bei ihm macht Konservieren Sinn.
(Bild: Dominsky/»kfz-betrieb«)

Das war halt noch Blech!“, kommt es manch altem Karosseriebauer über die Lippen, wenn er über Automobile der Nachkriegszeit sinniert oder mit seiner Hand über geschwungene Blechkleider auf klassischen Rahmenchassis streicht. Doch irgendwann kamen diese aus der und selbsttragende Karosserien immer mehr in Mode. Und mit ihnen der Leichtbau.

Doch nicht nur die Bleche wurden ab den Sechzigerjahren dünner – und später dank Recyclinganteilen auch immer minderwertiger. Nein, auch die mit dem selbsttragenden Prinzip einhergehende „Erfindung“ von Hohlräumen sorgte dafür, dass sich gerade in den Siebzigern so manches Fahrzeug schneller in einen Haufen Eisenoxid verwandelte, als seinem Besitzer lieb sein konnte.