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Destatis Weniger Verkehrstote in 2016

| Redakteur: Susanne Held

Die Zahl der tödlich Verunglückten in 2016 wird niedriger als die letzten Jahre sein. Grund dafür scheinen die Witterungsbedingungen im ersten Halbjahr gewesen zu sein. Leicht angestiegen ist die Zahl der verletzen Menschen im Straßenverkehr.

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Die neuen Ergebnisse deuten auf einen Rückgang an Verkehrstoten hin.
Die neuen Ergebnisse deuten auf einen Rückgang an Verkehrstoten hin.
(Bild: Destatis)

Erstmals seit drei Jahren wird die Zahl der Getöteten sinken und 2016 voraussichtlich einen neuen Tiefstand erreichen. Den aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes nach, die auf Daten von Januar bis September 2016 basieren, wird die Zahl der Todesopfer 2016 bei etwa 3300 liegen. Das wären rund 160 Verkehrstote (-5%) weniger als 2015. Die Zahl der Verletzten steigt wiederum auf circa 400 000 (+1%).

Auf etwa 2,6 Millionen (+3%) wird die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle bis zum Jahresende vermutlich ansteigen. Dies wäre der höchste Stand seit der deutschen Vereinigung. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden wird sich dabei schätzungsweise auf 308 000 (+3%) erhöhen. Ein Anstieg auf 2,3 Millionen (+4%) wird bezüglich der Unfälle mit ausschließlichem Sachschaden erwartet.

Für die Gesamtentwicklung des Unfallgeschehens liegen noch keine genaueren Hintergründe vor. Die rückgängige Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2016, scheint aber durch die insgesamt ungünstige Witterung im ersten Halbjahr beeinflusst zu sein. Bei schlechter Wetterlage sind weniger ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Kraftradfahrer und Fußgänger unterwegs. Die detaillierten Ergebnisse von Januar bis August 2016 lassen dies erkennen. In den ersten acht Monaten des Jahres 2016 starben 453 Menschen als Fahrer und Mitfahrer von Krafträdern, 98 Menschen weniger als im Vorjahr. 296 Menschen waren zu Fuß (-18 Personen) und 244 mit dem Fahrrad (-8 Personen) unterwegs, als sie verunglückten. Um 14 Personen ging die Zahl der getöteten PKW-Insassen auf 1018 zurück.

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