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Repanet Werkstätten effizienter gestalten

| Redakteur: Dr. Holger Schweitzer

Vielen Betrieben bieten sich noch Möglichkeiten Prozesse in Werkstatt und Büro zu verbessern: Burkhard Sander berät K+L-Betriebe im Auftrag des Netzwerks Repanet bei diesem wichtigen Thema.

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Das Werkstattnetz Repanet unterstützt seine Mitgliedsbetriebe dabei Arbeitsprozesse harmonisch aufeinander abzustimmen und so den Durchsatz zu steigern.
Das Werkstattnetz Repanet unterstützt seine Mitgliedsbetriebe dabei Arbeitsprozesse harmonisch aufeinander abzustimmen und so den Durchsatz zu steigern.
(Bild: Repanet)

Mit Prozessoptimierung verbindet man zunächst die Verbesserung von Arbeitsabläufen. Doch der gelernte Architekt Burkhard Sander, der K+L-Betriebe im Auftrag des Werkstatt-Netzwerks Repanet bei der Werkstattplanung berät, geht in seinem Ansatz weiter:

Kommt er zu einem Betrieb, beginnt er zunächst mit einer Bestandsaufnahme. Neben den Arbeitsabläufen, berücksichtigt er auch Kundenstruktur, Marktpositionierung und Wettbewerbssituation.

Um die Produktivität zu erhöhen und den Betrieb auf einen höheren Durchsatz vorzubereiten, kommt es jedoch seiner Meinung nach darauf an die Räumlichkeiten möglichst effizient zu nutzen. „Das Kundenfahrzeug sollte sich möglichst nur in eine Richtung bewegen – wie auf einem Fließband“, erklärt Sander. So könne man die Zeit, die Mitarbeiter produktiv am Fahrzeug arbeiten, von beispielsweise 36 auf 42 Minuten pro Stunde erhöhen – und damit auch den Durchsatz steigern.

Durch Umbauten, so Sander, lasse sich bereits eine Menge bewegen. Doch in manchen Fällen sei tatsächlich ein Neubau lukrativer. Dies gelte gerade für Inhaber, die noch ein langes Berufsleben vor sich haben. Sander erlärt dies an einem Beispiel: „Eine optimal konzipierte Halle von rund 24 mal 60 Metern Grundfläche, ausgestattet mit moderner Lackiertechnik kostet zwischen 1,1 und 1,3 Millionen Euro." Das sei zwar keine kleine Investition, doch sie würde sich recht schnell amortisieren und so im Idealfall die Basis für eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit schaffen.

Neben der räumlichen Gestaltung seien jedoch auch moderne Werkstatttechnik und erstklassige Lackprodukte das A und O für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Wichtig sei zudem, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Mitarbeiter sich wohlfühlen und ihre volle Produktivität entfalten können.

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