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Wie geht es weiter mit R-1234yf?

| Redakteur: Redaktion Fahrzeug + Karosserie

Das Joint Research Centre (JRC) hat kürzlich seinen Bericht über die Untersuchung des umstrittenen Kältemittels R-1234yf veröffentlicht, war einer ASA-Meldung zu entnehmen (Der ASA ist der Verband, in dem Hersteller und Importeure von AutoServiceAusrüstungen zusammengeschlossen sind).

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Ähnlich wie das KBA kommt die technisch-wissenschaftliche Forschungsstelle der EU-Kommission zu dem Schluss, dass unter normalen Nutzungsbedingungen von R-1234yf kein erhöhtes Gefährdungspotenzial ausgeht. „Wir begrüßen die Stellungnahme der EU-Kommission zu diesem seit Jahren umstrittenen Thema. Sie bringt für die Fahrzeughersteller, Werkstattausrüster und für die Werkstätten mehr Klarheit in einen von Unsicherheiten geprägten Markt. Jetzt müssen wir noch den Ausgang der Diskussion in den weiteren EU-Gremien abwarten. Wir rechnen jedoch damit, dass die Zahl neuer Fahrzeuge mit R-1234yf und damit auch der Bedarf an entsprechenden Klimaservicegeräten steigen wird“, sagt Mark Degenhardt, Leiter des ASA-Fachbereichs Klimaservice. Seinen Worten zufolge werden vor allem die Importmarken auf R-1234yf setzen. Die deutschen Fahrzeughersteller halten dagegen weiter an CO2 als alternatives Kältemittel fest. Mittlerweile gibt es bereits ein konkretes Lastenheft für CO2-Klimaservicegeräte. „Während das Kältemittelmanagement deutlich einfacher wird, steigen zum Beispiel die Anforderungen an das Messen der abgelassenen und zugeführten Gasmengen“, so der Fachbereichsleiter. Die Werkstattausrüster arbeiten daran, dass zum Serienstart von CO2-Klimaanlagen die benötigten Servicegeräte verfügbar sind.

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