Forderung: Kosten für Kfz-Schadenfeststellung erstatten ZKF schließt sich ZDK-Initiative an

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Birgit Rüdel

ZDK und BVSK erhalten bei ihrer Initiative weitere Unterstützung. Der ZKF hat sich der Forderung angeschlossen, dass Versicherer die Kosten für eine umfassende Analyse der Fahrzeugelektronik nach einem Unfall erstatten sollen.

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Im Jahr 2012 wurde zwischen ZKF und Allianz ein „FairPlay“-Konzept ins Leben gerufen.Dessen Kerninhalt es ist, den Betrieben eine schnelle Schadensabwicklung zu garantieren.
Im Jahr 2012 wurde zwischen ZKF und Allianz ein „FairPlay“-Konzept ins Leben gerufen.Dessen Kerninhalt es ist, den Betrieben eine schnelle Schadensabwicklung zu garantieren.
(Foto: gemeinfrei)

Bei der Kfz-Schadenfeststellung durch Sachverständige kann eine umfassende Analyse der Fahrzeugelektronik zwingend notwendig sein. Der Forderung von ZDK und BVSK, dass die dafür anfallenden Kosten von den Versicherern zu erstatten sind, hat sich jetzt als dritter Branchenverband der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) angeschlossen.

ZKF-Präsident Peter Börner und ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm machten deutlich, dass die gemeinsame Erklärung ein wichtiges Zeichen setze, um den teilweise willkürlichen Kürzungen der Versicherer mittels bekannter Prüfdienstleister zu begegnen. Diese würden zum Teil ohne persönliche Inaugenscheinnahme der Fahrzeuge und ohne Inanspruchnahme moderner Diagnosetechnik Gutachten, Kostenvoranschläge und Rechnungen reduzieren.

Nun gehe es darum, die gemeinsame Initiative umfassend umzusetzen. Die Präsidenten der drei Verbände Jürgen Karpinski (ZDK), Peter Börner (ZKF) und Dirk Barfs (BVSK) werben darum, dass sich weitere Organisationen dieser Initiative anschließen.

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