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| Redakteur: Redaktion Fahrzeug + Karosserie

Auf der zweiten Station der Tour de Lack in diesem Jahr (F+K berichtete) erhielten 20 Berufsschüler bei Sata in Kornwestheim einen Einblick in den Herstellungsprozess von Lackierpistolen.

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(Archiv: Vogel Business Media)
Außerdem informierten sich die Jugendlichen bei Spies Hecker über die Perspektiven des Berufsbildes zum Fahrzeuglackierer.

Die Spritzpistole gehört zum wohl wichtigsten Werkzeug des Lackierers. Ohne sie läuft nichts in der Kabine. Doch wie ist so eine Hightech-Lackierpistole aufgebaut und wie wird sie hergestellt? Fundierte Informationen darüber gab Knut Wiegand, Schulungsleiter bei Sata.

Sata: Alles in Deutschland gefertigt

Gespannt folgten die 20 Auszubildenden der Gewerbeschule Mosach den Ausführungen über die Geschichte des mittelständischen Unternehmens und den Herstellungsprozess. Im Zentrum des Vortrags stand jedoch der richtige Umgang mit diesem hochpräzisen Werkzeug. „Wir versuchen, die Lehrlinge dafür zu sensibilisieren, dass ein gutes Lackierergebnis unmittelbar von der Lackierpistole abhängt“, erklärte Wiegand. „Vom Druckluftschlauch bis hin zur richtigen Reinigung – es gibt viel zu beachten“, ergänzt der Experte. Die Teilnehmer erhielten jede Menge praktische Tipps, worauf es ankommt, um zeitraubende und teure Nacharbeiten zu verhindern. Anschließend durften die Maler- und Fahrzeuglackierer-Azubis das Heiligste besichtigen: Knut Wiegand führte sein interessiertes Publikum durch die hochtechnischen Werkshallen von Sata – dem einzigen Produktionsstandort des Unternehmens weltweit.

Spies Hecker: Zukunftsperspektiven

Im zweiten Teil der Veranstaltung kam Botschafter der Ausbildungsinitiative und Leiter des Spies-Hecker-Training-Centers, Dietmar Rausch, zu Wort. In seinem Vortrag (Bild) sprach er ganz offen die unterschiedlichen Stationen seiner Karriere an und verdeutlichte den Berufsschülern, welche Möglichkeiten nach der Ausbildung auf sie warten. In einer persönlichen Fragerunde diskutierten die Azubis über ihre Gründe für die Wahl des Ausbildungsplatzes und ihre Wünsche für die Zukunft. „Ich finde es immer wieder überraschend, welche bunte Mischung dabei herauskommt. Den jungen Menschen öffnet das die Augen, welche Perspektiven der Beruf bietet“, fasste Dietmar Rausch zusammen. „Der Beruf des Lackierers ist vielseitig und zukunftsorientiert. Wir wollten zeigen, was alles hinter der Ausbildung steckt und was möglich ist. Ich denke, wir haben unser Ziel erreicht“, schloss Dietmar Rausch zufrieden ab.

Die nächste Station: Herkules

Die nächste Etappe der Tour de Lack wird in Kassel beim Werkstattausrüster Herkules am 19. September stattfinden. Mehr Informationen zur Tour de Lack erhalten Sie auch im Internet unter www.tourdelack.de.

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