ZKF Caravantag 2022 Zusätzliche Umsätze durch Reisemobile

Mit Reparaturen, Wartung und Service an Reisemobilen Geld verdienen – das stand im Fokus des ZKF-Caravantags bei Eura Mobil in Sprendlingen.

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Gut besucht: Der ZKF Caravantag 2022.
Gut besucht: Der ZKF Caravantag 2022.
(Bild: Wenz|Fahrzeug+Karosserie)

Am 5. Mai 2022 fand der diesjährige Caravantag des Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) statt. Claus Evels, Vizepräsident des ZKF, und Dierk Conrad, ZKF-Geschäftsführer Nutzfahrzeuge, begrüßten die rund 140 Teilnehmer im Reisemobil Forum der Firma Eura Mobil in Sprendlingen. Am Vortag hatten die Teilnehmer schon die Gelegenheit an einer Eura-Mobil-Unternehmensführung teilzunehmen und den Abend gemeinsam im ClassicX-Restaurant inmitten von Young- und Oldtimern ausklingen zu lassen.

Für den 5. Mai hatte der ZKF ein informatives Programm und eine Fachausstellung zusammengestellt. Claus Evels machte bei seiner Begrüßung auf die schwierige wirtschaftliche Lage der Fahrzeugbaubetriebe aufmerksam. Nach wie vor gebe es keine festen Liefertermine für Fahrgestelle von den OEM. Die Auftragsbücher der meisten Betriebe seien zwar voll, aber wegen der fehlenden Fahrgestelle könnten keine Fahrzeuge gebaut, geschweige denn ausgeliefert werden. Ein Problem, das die Reisemobilbranche genauso trifft, wie Dr. Holger Siebert, Geschäftsführer Eura Mobil GmbH, bestätigte. Siebert ist auch Vizepräsident des Caravaning Industrie Verband (CIVD) und begrüßte die neue Ausbildungsfachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ im Ausbildungsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in“ (»F+K« berichtete).

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Auch Tim Rüttgers, Referent Technik und Umwelt CIVD, ging auf den neuen Ausbildungsberuf und dessen Bedeutung für die Industrie ein. Zudem zeigte er auf, wie sich der Reisemobilmarkt in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Demnach gab es lange Zeit bei den Neuzulassungen nur einen Aufwärtstrend. Lediglich 2021 habe die Branche ein leichtes Minus (-1 %) hinnehmen müssen, allerdings immer noch auf sehr hohem Niveau (106.138 Fahrzeuge). Rüttgers machte auch auf ein weiteres Phänomen der Reisemobilbranche aufmerksam: Die Langlebigkeit der Fahrzeuge. Rund 50 Prozent der 1980 zugelassenen Fahrzeuge seien heute immer noch im Einsatz.

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