Roland Geistert: Ehrenamtliches Engagement Bundesverdienstkreuz für den Obermeister der Innung Sachsen

Von Konrad Wenz 2 min Lesedauer

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Besondere Ehre für Roland Geistert – der Obermeister der Karosseriebauer-Innung Sachsen bekam das Bundesverdienstkreuz (Verdienstkreuz am Bande) verliehen. Gewürdigt wurde damit sein herausragendes ehrenamtliches Engagement

Roland Geistert (l.) erhielt am 26. Januar das Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.(Bild:  Innung Sachsen)
Roland Geistert (l.) erhielt am 26. Januar das Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.
(Bild: Innung Sachsen)

Bereits seit 1999 ist Roland Geistert Obermeister der Innung der Karosserie- und Fahrzeugbauer in Sachsen. Geistert sei nicht nur ein guter Redner, sondern vor allem ein sehr guter Zuhörer. Zudem sei er Ideengeber und ein Macher im Ehrenamt, heißt es in einer Erklärung der Innung Sachsen. Er fördere nicht nur die Interessen der Innung, sondern setze sich auch im Berufsverband auf Landes- und Bundesebene, im Sächsischen Handwerkstag sowie in den Handwerkskammern zu Leipzig, Dresden und Chemnitz mit großem Engagement und mit großer Fachkompetenz ehrenamtlich für die Belange der Handwerker, ihrer Mitarbeiter und ihrer Familien ein.

Nun wurde Roland Geistert für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz (Verdienstkreuz am Bande) verliehen. „Das war für mich eine riesengroße Überraschung, ich habe überhaupt nicht damit gerechnet“, sagt Geistert als er kurz vor Weihnachten 2023 eine Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in die Sächsische Staatskanzlei erhielt. „Als ich erfahren habe, dass ich das Bundesverdienstkreuz bekomme, war ich sehr gerührt. Ich fühle mich sehr geehrt“, fügt er an.

Geistert wurde 1950 in Leipzig geboren, wo er als Sohn des Stellmachermeisters und Inhaber des Familienbetriebes Erich Geistert aufwuchs. Er erlernte den Beruf des Karosseriebauers und übernahm 1983 den Betrieb des Vaters im Leipziger Ortsteil Liebertwolkwitz. Seither führt er den Betrieb.

Roland Geistert lebt in Liebertwolkwitz und sei mit Herzblut und großem Engagement für die "Wolkser" Bürger da. „Er ist immer nahbar, ein stets interessierter Ansprechpartner, ein Vermittler, ein Initiator, vor allem ein Wolkser, ein Sachse, ein Europäer mit Leib und Seele“, beschreibt Andreas Hahnewald, Geschäftsführer Innung des Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerks Sachsen. Seit vielen Jahren arbeitet Geistert für die Wählervereinigung „Liebertwolkwitz Unabhängige Vertreter“ im Ortschaftsrat und ist seit 2014 Ortschaftsratsvorsitzender. Er engagiert sich bürgernah für seine Ortschaft, beispielsweise es für die Schulen, die Vereine und das Gewerbe. Mit großem Engagement fördert er den Austausch mit der französischen Partnergemeinde Pays des Herbiers.

Den Einwohnern von Liebertwolkwitz steht er oft persönlich in Einwohnerfragestunden zur Verfügung, hört ihnen aktiv zu und versucht, durch persönlichen Einsatz deren Probleme zu lösen. Seit 1993 ist Geistert zudem Vorsitzender des Heimatvereins Liebertwolkwitz. Auch hier ist er bürgerschaftlich und ehrenamtlich aktiv, bewahrt die Erinnerung an die Ortsgeschichte und das Brauchtum, insbesondere auch die Erinnerung an die Völkerschlacht zu Leipzig.

Das Bundesverdienstkreuz am Bande mit der zugehörigen Verleihungsurkunde für Roland Geistert.(Bild:  Innung Sachsen)
Das Bundesverdienstkreuz am Bande mit der zugehörigen Verleihungsurkunde für Roland Geistert.
(Bild: Innung Sachsen)

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes fand am 26. Januar 2024 im Festsaal von der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden statt. Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer überbrachte dabei im Auftrag des Bundespräsidenten auch die Ordensbegründung.  we

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