ZDK-Kündigung Einstimmiges Austrittsvotum vom Kfz-Gewerbe NRW

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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2026 gehört das Kfz-Gewerbe NRW nicht mehr als Landesverband dem ZDK an. In Hilden wiederholten die Delegierten ihren Austrittswunsch aus dem Dachverband einstimmig.

Delegierte Kfz-NRW: vorne (v.l.) Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün, Präsident Frank Mund, ZVK-HGF Jürgen Gros, NRW-HGF Marcus Büttner und Vizepräsident Hermann Bleker.(Bild:  Kfz-Gewerbe NRW)
Delegierte Kfz-NRW: vorne (v.l.) Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün, Präsident Frank Mund, ZVK-HGF Jürgen Gros, NRW-HGF Marcus Büttner und Vizepräsident Hermann Bleker.
(Bild: Kfz-Gewerbe NRW)

Es bleibt dabei: Der Landesverband des Kfz-Gewerbes NRW verlässt zum Ende des Jahres den Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). In ihrer nicht öffentlichen Jahresversammlung bestätigten am Donnerstag (6. November) die Delegierten einstimmig den im Vorjahr getroffenen Vorratsbeschluss, aus dem Dachverband auszutreten.

Der Sitzung vorangegangen waren Auseinandersetzungen zwischen dem ZDK und dem ZVK, die sich an einer nicht bestandenen AÜK-Auditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) entzündet hatten. Infolgedessen hatte der Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerk (ZVK) die seit 1978 mit dem ZDK gemeinsam geführte Hauptgeschäftsstelle aufgekündigt. Vor allem aus Sorge um doppelte Beiträge, so argumentierten vor einem Jahr der NRW-Vorstand, müsse NRW vorsorglich kündigen. Zu diesem Zeitpunkt galt noch die zwölfmonatige Kündigungsfrist.