SATA Canada World Skills Jason Scherer holt den zweiten Platz bei der Challenge in Toronto

Von Simone Diehl 2 min Lesedauer

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Auf der Zielgeraden zu den World Skills, der Weltmeisterschaft der Berufe, absolvierte die deutsche Medaillenhoffnung Jason Scherer einen weiteren internationalen Trainingswettkampf: Bei der SATA Canada WorldSkills Challenge 2024 belegte der Fahrzeuglackierer den zweiten Platz.

Trainer und Talent freuen sich über den zweiten Platz in einem internationalen Wettbewerb: Mariusz Dechnig und Jason Scherer (r.)(Bild:  Mariusz Dechnig)
Trainer und Talent freuen sich über den zweiten Platz in einem internationalen Wettbewerb: Mariusz Dechnig und Jason Scherer (r.)
(Bild: Mariusz Dechnig)

Noch sechs Wochen bleiben Jason Scherer für die Vorbereitungen: Am 10. September starten die Word Skills in Lyon, bei denen sich mehr als 1.500 Teilnehmer aus 89 Ländern in 60 Berufen messen werden. Für das Fahrzeuglackierer-Handwerk und Team Deutschland wird Jason Scherer antreten. Hinter dem 20-jährigen aus dem Saarland liegen bereits zahlreiche Trainingseinheiten sowie internationale Wettbewerbe. Erst kürzlich gewann er die Goldmedaille bei der SATA Challenge in Weiterstadt. Beim kanadischen Pendant, der SATA Canada World SKills Challenge 2024, konnte sich Jason Scherer nun einen sehr guten zweiten Platz sichern.

Zum Teilnehmerfeld des internationalen Freundschaftswettbewerbs gehörten zudem Miguel Harvey aus Großbritannien, der sich die Goldmedaille holte, sowie die Drittplatzierte Holly-Ann Bayley aus Barbados. Für Ashleigh Maloney aus den USA und Gabrielle Leclerc aus dem Gastgeberland Kanada reichte es dieses Mal nicht fürs Treppchen. Alle Teilnehmer werden aber in Lyon dabei sein. Wie schon bei vorangegangen Wettbewerben zeigte sich auch bei der SATA Challenge in Toronto, dass junge Frauen im Lackierberuf auf dem Vormarsch sind: auf drei weibliche Teilnehmerinnen trafen dort zwei Männer.

Im Rahmen des kanadischen Freundschaftswettbewerbs galt es für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihr Können in vielfältigen Aufgaben zu zeigen. Dazu gehörten zum Beispiel die Reparatur und Lackierung einer Motorhaube, die Mischung eines Farbtons sowie die Ausführung zweier Spot-Repair-Verfahren. Wie bei allen Wettbewerben gehörte auch eine anspruchsvolle Designlackierung zu den Anforderungen.

Mariusz Dechnig, Trainer der deutschen Nationalmannschaft der Fahrzeuglackierer, sieht Jason Scherer auf Medaillenkurs: „Jason hat innerhalb kürzester Zeit immense Fortschritte gemacht – nicht nur fachlich. Er hat auch sehr an Nervenstärke hinzugewonnen. Und die ist häufig bei den World Skills entscheidend, wenn den Teilnehmern alles abgefordert wird.“ Zur mentalen Unterstützung reisen deshalb auch Sergen Destek und Lenina Gruis, Jason Scherers Kollegen aus dem Fahrzeuglackierer-Nationalteam, im September mit nach Lyon.

Das Fahrzeuglackierer-Nationalteam wird von FixAuto, dem weltweit größten unabhängigen Franchise-Netzwerk für Unfallreparaturbetriebe, sowie Schöffel PRO, dem Spezialisten für Arbeitskleidung, unterstützt. Auch Betriebe können mit einem kleinen Beitrag von 200 Euro jährlich „Offizieller Unterstützer des Fahrzeuglackierer Nationalteams“ werden und damit ihr Engagement für den Nachwuchs sichtbar machen.  (xx)

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