Fahrzeugbauer-Gesellenprüfung Auszeichnung fürs Handgelenk

Von Jürgen Klasing 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der beste Auszubildende dieses Jahres heißt Tim Laugsch. Als besondere Auszeichnung bekommt er für seinen hervorragenden Abschluss auch eine noble Schweizer Uhr geschenkt.

Rolex Deutschland, hier links Vertriebsmitarbeiter Martin Rögele, gratulierte dem erfolgreichen Fahrzeugbauergesellen und beschenkte ihn mit einer Schweizer Nobel-Uhr.(Bild:  Fahrzeugbau Hofmann)
Rolex Deutschland, hier links Vertriebsmitarbeiter Martin Rögele, gratulierte dem erfolgreichen Fahrzeugbauergesellen und beschenkte ihn mit einer Schweizer Nobel-Uhr.
(Bild: Fahrzeugbau Hofmann)

Tim Laugsch war der beste Absolvent seines Jahrgangs als Auszubildender im Fahrzeugbaumechaniker-Handwerk. In seinem Ausbildungsbetrieb, der Firma Hofmann Fahrzeugbau GmbH in Mainleus bei Kulmbach, wurde er nicht nur sehr gut ausgebildet, sondern auch optimal auf die Gesellenprüfung vorbereitet. Diese hat er mit der Traumnote von 1,0 absolviert. Neben den damit verbundenen Glückwünschen wurde ihm eine besondere Belohnung zuteil: Er erhielt eine Uhr der bekannten Schweizer Marke Rolex.

Doch woher rührt diese edle Auszeichnung? Die Hans-Wilsdorf-Berufsschule in Kulmbach verleiht jedes Jahr eine Rolex-Uhr an die Jahrgangsbesten als Anerkennung der besonderen Leistung. Hans Wilsdorf, der Namensgeber der Schule, war einer der berühmtesten Söhne der Stadt Kulmbach und Gründer des Uhrenherstellers Rolex. Er gilt als Erfinder leistungsfähiger Armbanduhren sowie des Rotor-Selbstaufzugs für Armbanduhren und war der Erste, der das Markenzeichen auf das Zifferblatt drucken ließ. Erst 1915 wurde der Firmensitz von London in die Schweiz gelegt, aber seinem Geburtsort Kulmbach blieb Wilsdorf immer verbunden. 1983 übernahmen die Nachfolger Hans Wilsdorfs die Patenschaft über die Staatliche Berufsschule Kulmbach. Ein wesentlicher Bestandteil der Partnerschaft zwischen Rolex und der Schule ist die Auslobung des Rolex-Preises.