ZKF-Branchenbericht Branche erholt sich langsam – Vorpandemieniveau erreicht

Von Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz 1 min Lesedauer

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Von Licht und Schatten in den Ergebnissen spricht der aktuelle ZKF-Branchenbericht, der in der Ausgabe 3/2024 des Fachmedium »Fahrzeug+Karosserie« veröffentlicht wurde. Das Ebitda steigt auf 5,2 Prozent – aber dies reicht nicht!

(Bild:  ZKF)
(Bild: ZKF)

Betriebsvergleiche betrachten rückblickend Ergebnisse von Unternehmen – beantworten aber auch Fragen für den Betrieb - wie: War die Rendite im Vergleich zum Durchschnitt der Branche ausreichend oder besser? Stimmte meine Kalkulation? Betriebe sollten also Betriebsvergleiche der Branche für die Überprüfung und Planung ihrer Ergebnisse nutzen und strategische Entscheidungen für die Unternehmensführung daraus ableiten, heißt es in der Online-Veröffentlichung des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF).

Schon seit vielen Jahren liefert der ZKF-Branchenbericht den Betrieben die Durchschnittswerte der Branche. Betriebsinhaber können damit den direkten Vergleich ihres eigenen Unternehmens mit der Branche vornehmen. Das hilft ihnen beispielsweise bei Gesprächen mit Banken und kann – insbesondere wenn die eigenen Zahlen schlechter ausfallen – auch unterstützend bei Gesprächen mit dem Schadenlenker sein.

Allerdings sollten die eigenen Zahlen keinesfalls schlechter als der Branchendurchschnitt sein. Denn der ZKF-Branchenbericht weist für die instandsetzenden Betriebe ein Ebitda von gerade mal 5,2 Prozent der Gesamtbetriebsleistung aus. Zur Erinnerung: Ebitda ist das Betriebsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen.

Mit diesem Ergebnis stieg das Ebitda in 2022 auf das Niveau vor der Pandemie. Steigende Ersatzteilpreise, die nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden konnten, schmälern das betriebswirtschaftlich erforderliche Ergebnis der Branche. Das operative Ergebnis ist die Basis über die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens, da nur dort die Renditen erarbeitet werden, um zukünftige Investitionen tätigen zu können, heißt es beim ZKF.

Im herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbau verbesserte sich das Ebitda leicht gegenüber den Durchschnittswerten der Pandemie-Vorjahre – von 1,4 auf 2,1 Prozent des Gesamtumsatzes.

Den ZKF-Branchenbericht finden Sie in der März-Ausgabe der »Fahrzeug+Karosserie«. Er steht aber auch „hier“ zum download bereit. we

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