Innovatorenporträt: WOLF Anlagen-Technik

Die Möglichkeiten nutzen

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Weitere Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu reduzieren

Optimal arbeitet ein Betrieb mit seiner Lackieranlage, wenn er sich streng an das Motto „Kein Grad zu viel und keine Minute zu lang“ hält. Bei diesem Ziel unterstützen ihn zwei weitere Angebote von WOLF Anlagen-Technik:

Multi-Air System – sorgt für maximale Prozessbeschleunigung beim Ablüften und Trocknen. Es wird zwischen Filterdecke und Beleuchtung in der Kabine verbaut. Die Düsen sind in ihrer Strahlrichtung individuell einstellbar. Die über die Düsen beschleunigte Luft wird auf das zu trocknende Objekt geblasen – der Trocknungsvorgang wird durch die Verwirbelungen deutlich beschleunigt. Trocknen mit diesem System heißt gleichzeitig: Der Betrieb kann die Umlufttemperatur (Trocknungstemperatur) um etwa zehn Grad Celsius absenken, weil der Wärmeübergang auf das Bauteil deutlich besser ist. „Zehn Grad absenken entspricht einer Einsparung von 15 Prozent an Heizenergie“, informiert Richtsfeld.

Red-Eye System – Mit der Red-Eye-Technologie hat WOLF den Trocknungsvorgang in der Kabine neu definiert. Hierbei wird ein laserstrahlgestützter Infrarot-Temperatursensor mittels eines mehrachsigen Schwenkarms auf das Bauteil ausgerichtet. Die Regelung der Heizungsanlage erfolgt nun nach der aktuellen Objekttemperatur, die permanent mit dem Sollwert verglichen wird. Die Kabine heizt nur noch so viel auf, wie das Objekt beziehungsweise der Lack tatsächlich benötigt. Zwei entscheidende Vorteile kennzeichnen das System: hohe Prozesssicherheit und deutlich geringere Heizkosten.

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Und wenn es mal die Neue sein muss

Alle hier aufgeführten Module sind in älteren Lackieranlagen nachrüstbar. WOLF führt hierzu eine umfassende individuelle Beratung durch. Denn es kann durchaus sein, dass es sich nicht rechnet, die alte Anlage umfangreich nachzurüsten. „Übersteigen die Nachrüstkosten mehr als 50 Prozent der Kosten für eine Neuanlage, dann raten wir davon ab“, erklärt Sterzik. Kosten und Aufwand würden dann nicht mehr in einem gesunden Verhältnis stehen. Bei der Komplettmodernisierung zählen laut dem Vertriebsleiter zwei Aspekte: Zum einen sind Aggregatetechnik und Schaltschrank neu – das wäre eventuell auch bei der Modernisierung/Nachrüstung so. Doch zum anderen erhält man dadurch eine Lackierkabine auf dem neuesten Stand der Technik und hat die heute üblichen Abmessungen, denn die Fahrzeuge sind größer geworden.

Wenn es dann zur neuen Anlage kommt, stehen dem Kunden natürlich alle Vorteile der Taifuno-Technologie zur Verfügung:

  • modernste Steuerungstechnik
  • intelligentes Energiemanagement
  • maximale Energieeffizienz
  • hoher Bedienkomfort
  • absolute Prozesssicherheit
  • eigene Fertigung
  • Verarbeitungsqualität nach
    WOLF Qualitäts-Standard
  • lange Lebensdauer
  • Schonung der Umwelt
  • geringste Betriebskosten
  • erstklassiger WOLF-Service

Allerdings könnten viele Betriebe ihre Energiekosten senken, indem sie ihre Stellschrauben richtig nutzen würden, resümiert Sterzik: „Wir stellen immer wieder fest, dass die Betriebsartensteuerung nicht richtig genutzt wird – häufig aus Bequemlichkeit.“ Wenn in Lackierpausen die Standby- und Energiesparschaltung nicht genutzt und die Anlage weiterhin im Lackiermodus gefahren wird, führt dies zu hohen vermeidbaren Energiekosten".

Hier sei der Unternehmer gefordert: „Der Betriebsinhaber muss sich mit den Möglichkeiten der Steuerung auseinandersetzen und den Lackierer darauf hinweisen, dass dieser die Anlage richtig bedient – auch die Trockentemperatur hat einen enormen Einfluss auf die Energiekosten“, informiert Sterzik. Das richtige Arbeiten mit der Anlage, das „immer wieder Umschalten in die richtige Betriebsart“ müsse bei den Mitarbeitern in Fleisch und Blut übergehen.

Wer heute eine Anlage neu plant, sollte sich in jedem Fall mit dem Thema „Warmwasserheizung“ befassen – darauf weisen die WOLF-Spezialisten hin. Warmwasser lässt sich auf den Punkt regeln, da gibt es keine Schwankungen. Ein wesentlicher Vorteil liegt darin, dass Warmwasser über verschiedene Energiequellen erzeugt werden kann. Mögliche Konzepte werden im individuellen Beratungsgespräch aufgezeigt.

WOLF Anlagen-Technik in Kürze

Das 1950 von Anton Wolf gegründete Unternehmen hatte seinen Ursprung in der Landmaschinentechnik. Das erste Produkt waren Hopfenpflückmaschinen, mit deren Hilfe die Ernte und anschließende Trocknung der Hopfendolden automatisiert werden konnten. 1971 brachte WOLF die erste eigene Lackieranlage auf den Markt – und zwar tatsächlich erstmals als komplette Anlage. Das heißt: Die Spritz-/Trockenkabine, die Heizungstechnik und die notwendige Elektroinstallation kamen alle aus einer Hand. Bereits 1964 lieferte das Unternehmen erste Klima- und Heizgeräte für die Gebäudetechnik. Der Geschäftsbereich Klimatechnik ist heute der umsatzstärkste Bereich von WOLF. Insgesamt erwirtschafteten die 310 Mitarbeiter des Geisenfelder Unternehmens im Jahr 2021 rund 46 Millionen Euro Umsatz.

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