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Innovatorenporträt: WOLF Anlagen-Technik Die Möglichkeiten nutzen

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Versorgungsengpässe und Preisexplosion – wenn es um Energie geht, blicken viele Lackierbetriebe mit Sorge in die Zukunft. Ihr Geschäft ist nun mal energieintensiv. Das Geisenfelder Unternehmen WOLF Anlagen-Technik hat Konzepte zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

Übersteigt die Modernisierung mehr als die Hälfte der Investition in eine Neuanlage, dann empfiehlt WOLF Anlagen-Technik die Neuinstallation. Diese nutzt nicht nur die energetischen und Effizienz-Vorteile, sondern wirkt sich auch positiv auf das Firmenimage aus.
Übersteigt die Modernisierung mehr als die Hälfte der Investition in eine Neuanlage, dann empfiehlt WOLF Anlagen-Technik die Neuinstallation. Diese nutzt nicht nur die energetischen und Effizienz-Vorteile, sondern wirkt sich auch positiv auf das Firmenimage aus.
(Bild: WOLF Anlagen-Technik)

Keine Frage: Lackieren ist eine energieintensive Dienstleistung. Ob Lackieren, Ablüften oder Trocknen – ohne die entsprechende Energieversorgung geht gar nichts. Viele Betriebe haben die Zeichen der Zeit schon lange erkannt und ihre Lackieranlage modernisiert oder sogar erneuert. Hilfreich an ihrer Seite: der Lackieranlagenspezialist WOLF Anlagen-Technik aus Geisenfeld.

Für Betriebe, die schon aktiv geworden sind, spielte oft nicht das Thema Energiekosten die wichtigste Rolle, sondern die Nachhaltigkeit. Die vorhandenen Ressourcen zu schonen, ist diesen Unternehmen wichtig. Denn die Energiekosten haben trotz des hohen Verbrauchs bisher im Lackierbetrieb eine eher untergeordnete Rolle gespielt – vor dem Krieg in der Ukraine waren Gas und Strom billig zu bekommen.

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Das hat sich gründlich verändert: Die Kosten für Gas und Strom sind nahezu explodiert – und niemand rechnet damit, dass sich dies wieder ändern wird. Eher wird nach Meinung vieler Experten das Gegenteil eintreten: Die Energiekosten werden weiter steigen. Das heißt für die Lackierbetriebe, dass sie ihren Verbrauch senken müssen, um kostendeckend lackieren zu können.

Keine Angst, das heißt nicht, dass die Lackieranlage sofort komplett ausgetauscht werden muss. Oft reiche es, die vorhandene Kabine auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, weiß Jürgen Sterzik, Vertriebsleiter Lackieranlagen bei WOLF. „Drei Komponenten der Lackieranlage zählen zu den Hauptenergiefressern: die Heizung, die Lüftung und das Licht“, erklärt Sterzik. Und in allen Bereichen können auch Bestandsanlagen mit moderner WOLF-Technik ausgestattet werden.

LED-Lichtsteuerung

Die Umstellung auf LED ist heute bereits Standard. Im Bereich der Lackieranlage geht WOLF Anlagen-Technik noch einen Schritt weiter: Die Geisenfelder steuern das Licht in der Kabine abhängig vom Betriebszustand der Lackieranlage. Der Grund dafür liegt nahe: Beim Lackieren braucht der Mitarbeiter in der Kabine die beste Beleuchtung, beim Trocknen braucht er keine – die gewünschte Lichtstärke ist für alle Betriebsarten einstellbar. Um die Helligkeit zu steuern, nutzt WOLF die Betriebsartensteuerung: Sie liefert schon die zweite Möglichkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren.

Die Betriebsartensteuerung

Die Idee ist so einfach wie genial: Der Energieverbrauch der Lackieranlage wird abhängig von der gerade anliegenden Arbeit gesteuert – ähnlich wie die Helligkeit. Den höchsten Luftstrom benötigt der Lackierer beim Lackieren: Da laufen die Aggregate auf voller Leistung im Frischluftbetrieb, die schon im Kreislauf befindliche Luft wird mit (kalter) Frischluft angereichert und aufgeheizt, die Luftströmung (Luftsinkgeschwindigkeit = idealerweise um die 0,3 m/sec.) vermindert die Lacknebelbildung. Durch die hohe Absaugleistung lassen sich auch Einzelteile in verschiedenen Farben in der Kabine gleichzeitig lackieren.

Nach dem Lackieren folgt das Ablüften. Bei diesem Prozessschritt läuft die Kabine wie nachher beim Trocknen im Umluftmodus. Das heißt, es wird lediglich die Luft in der Kabine umgewälzt und nur noch ein geringer Anteil an Frischluft zugeführt – insgesamt reduziert das den Energieverbrauch enorm.

Die verschiedenen Betriebsarten kann der Lackierer über die intuitiv zu bedienende Kabinensteuerung anwählen. Auch hier geht WOLF einen Schritt weiter – und zwar mit den automatischen Modi Standby und Energiesparen. Sobald die Spritzpistole über einen voreingestellten Zeitraum nicht mehr betätigt wird, schaltet die Kabine in den Modus Standby (halber Volumenstrom). Bleibt es für einen etwas längeren Zeitraum dabei, dass die Spritzpistole nicht betätigt wird, schaltet die Kabine in den Modus Energiesparen (reduzierte Luft- und Heizleistung, Umluftbetrieb). Werksseitig sind für diese Vorgänge fünf beziehungsweise zehn Minuten eingestellt. Beim Energiesparen geht die Leistung bei Strom und Heizung auf unter zehn Prozent. „Das passiert bei unserer Steuerung automatisch. Der nächste Schritt wäre, die Anlage abzuschalten – das ist während des laufenden Betriebs nicht sinnvoll“, erklärt Sterzik.

WOLF stellt über das Bedienpanel für jede Betriebsart eine Statistik zur Verfügung. Der Unternehmer kann daran erkennen, wie lange diese Betriebsart pro Tag genutzt wird. Zeigt die Statistik den ganzen Tag nur „Lackieren“ an, dann läuft auf jeden Fall etwas schief, denn es muss zwischendurch abgelüftet und auch gereinigt werden. Da lohnt es sich das Anlagenpersonal zu schulen und zu sensibilisieren.

Neue Technik in alten Gemäuern

Unternehmer Hendrik Schandert wollte die filigrane Dachkonstruktion seines Betriebes erhalten und entschied sich, die moderne Technik in dem alten Betrieb unterzubringen. Für WOLF Anlagen-Technik war dies eine besondere Herausforderung.
Unternehmer Hendrik Schandert wollte die filigrane Dachkonstruktion seines Betriebes erhalten und entschied sich, die moderne Technik in dem alten Betrieb unterzubringen. Für WOLF Anlagen-Technik war dies eine besondere Herausforderung.
(Bild: Wolf Anlagentechnik)

Seit 1998 kümmert sich im thüringischen Wittenberg das Lack- und Karosseriezentrum Schandert, kurz LUKZ, um die Schönheitsreparaturen an den Fahrzeugen seiner Kunden. Dabei handelte es sich zunächst allein um Schandert-Kunden. Denn der Vater der Gebrüder Schandert, Wolfgang Schandert, hatte dort 1990 eine Kfz-Werkstatt gegründet, die 1991 einen Skoda-Händlervertrag erhielt. Das Autohaus wuchs beständig auf heute sechs Standorte rund um die Lutherstadt.

Schon im Jahr 2018 gab es deshalb erste Überlegungen, mit dem Lackierzentrum zu wachsen. Denn die Lackiererei lief mit ihren rund 1.000 Quadratmetern an der Aus- beziehungsweise Belastungsgrenze. Die Suche nach einem passenden Grundstück zog sich bis in das Jahr 2019. Da entdeckte Hendrik Schandert das Gelände des ehemaligen Blechverarbeitungsbetriebs Rothemark – Töpfe und Backbleche wurden hier vor der Wende hergestellt.

Schandert hatte schon die Abrisspläne für das alte Gebäude in der Tasche, als er zur Überzeugung kam: „Das kannst Du nicht machen.“ Die filigrane Stahl-Dachkonstruktion hatte es ihm angetan: Schandert entschloss sich, das Gebäude zu erhalten und mit neuer Technik zu versehen.

Mit dieser Herausforderung konfrontierte er den Lackieranlagenspezialist WOLF Anlagen-Technik aus Geisenfeld. Die Geisenfelder gaben nicht das günstigste Angebot ab, aber Schandert sah das ganz pragmatisch: „Bei der Investitionssumme spielen ein paar Euro mehr keine ausschlaggebende Rolle mehr.“

WOLF übernahm die Planung des Lackierbetriebs: Installiert wurden letztlich eine Kombikabine Taifuno mit Betriebsartensteuerung und eine über Querverschub verbundene Trockenkabine, die Aggregatetechnik, die Heizung über Warmwasser und BHKW inklusive Wärmerückgewinnung, das Multi-Air-System, die Absauganlage für die sechs Vorbereitungsplätze inklusive der Versorgungsterminals für die Arbeitsplätze mit Strom und Druckluft.

WOLF musste sehen, dass der gewünschte Rundlauf von der Vorbereitung über das Lackieren und Trocknen bis hin zum Finish in die vorhandene Halle passte. „Wir wollten eine Achtmeter-Lackieranlage, damit wir auch ein gängiges Wohnmobil beziehungsweise einen Transporter lackieren können“, berichtet Schandert. WOLF empfahl auch das BHKW, allerdings damals noch betrieben mit Erdgas. Das will der Unternehmer aber inzwischen umstellen – der Tank für die Flüssiggas-Versorgung ist schon im Boden versenkt, der Wechsel zu Flüssiggas steht kurz bevor.

Schandert richtet sein Lackier- und Karosseriezentrum mit 15 Mitarbeitern auf drei Geschäftsbereiche aus: die Industrielackierung, die Lackierung für Autohäuser und diejenige für Privatkunden, für die im Schadenfall Karosserie und Lack instand gesetzt werden. Auf gesteuerte Schäden verzichtet der Unternehmer fast vollständig – er möchte sich nicht vertraglich an Versicherer beziehungsweise Schadensteuerer binden. Fast. Denn eine Ausnahme gibt es: Der Betrieb ist SPN-Partner und arbeitet für die Allianzversicherung. Dies aber nur, weil die von seinem Bruder geführten Autohäuser schon seit Jahren Allianzvertreter sind. „Wir wollen unsere Werkstatt ohne Schadensteuerung vollbekommen“, sagt Hendrik Schandert.

Das Schaubild des Bedienpanels ist die Grundlage für ein Gespräch mit dem Mitarbeiter – der Betriebsinhaber kann hier auf einen Blick erkennen, ob in seiner Anlage die Betriebsarten genutzt werden, die typischerweise bei einem Durchgang anfallen. Darüber hinaus zeigt der optionale Energiekostenrechner dem Betriebsinhaber an, welche Kosten gerade anfallen. Damit kann er ermitteln, was ein Lackiervorgang wirklich kostet.

Sollten einem Betrieb heute nur die Betriebsmodi Lackieren und Trocknen zur Verfügung stehen, empfiehlt der Vertriebsleiter dringend zu investieren. Denn bei den gerade explodierenden Energiekosten sei klar, dass man so nicht weiterarbeiten könne. Viktor Richtsfeld, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafter von WOLF, ergänzt: „Energiesparen ist die Kombination aus Wärmerückgewinnung und Steuerungstechnik – da bieten wir eine der effizientesten Steuerungen auf dem Markt.“ Und damit sind wir bei der dritten großen Möglichkeit, die Energiekosten zu senken.

Die Wärmerückgewinnung

Bei der Wärmerückgewinnung wird die aufgeheizte Abluft über einen Plattenwärmetauscher auf die einströmende kalte Außenluft übertragen. Damit verringert sich die Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und Umluft – die Zuluft muss entsprechend weniger aufgeheizt werden. Bei der Nachrüstung einer Anlage mit Wärmerückgewinnung sollte der Betrieb eine gute Auslastung haben, ansonsten amortisiert sie sich nur über einen langen Zeitraum.

Bei vorhandenen Wärmerückgewinnungsanlagen ist der richtige Umgang mit dieser technischen Einrichtung zu beachten. „Wir empfehlen, die Wärmerückgewinnungsmodule von Oktober bis April in der Anlage zu haben“, sagt Richtsfeld Wenn es draußen richtig kalt sei, brauche der Betrieb die Wärmerückgewinnung, um die Kabine auf die gewünschte Zieltemperatur zu bringen. Schon wenn morgens nur eine Außentemperatur von 13 Grad Celsius herrsche, sei die Wärmerückgewinnung sinnvoll. „Denn ich muss ja die 13 Grad kalte Luft auf Lackiertemperatur bringen“, erklärt Richtsfeld.

Das Optimum sei eine Vario-WRG, wie sie WOLF liefert. Diese hat eine Umschaltklappe, die beispielsweise morgens aktiv ist. Wenn es gegen Mittag wärmer wird, schaltet sich ein Bypass ein. Bisher sei die Wirtschaftlichkeit der Vario-Wärmerückgewinnung aufgrund der niedrigen Energiekosten „nicht besonders prickelnd gewesen“, erklärt Richtsfeld. Mittlerweile sehe das aber ganz anders aus: „Heute überzeugt die Vario-WRG auch einen Kaufmann, was früher eher schwierig war. Denn diese schaltet die Wärmerückgewinnung genau zu dem Zeitpunkt zu, wenn es notwendig wird.“ Für denjenigen, der sich nun fragt, warum man die Wärmerückgewinnung überhaupt ausschaltet beziehungsweise im Sommer ausbaut, hat Vertriebsleiter Sterzik folgende Antwort. „Im Sommer kann es passieren, dass sich die warme Außentemperatur und die Lufttemperatur der Kabine durch die Wärmerückgewinnung gegeneinander aufschaukeln – zum Lackieren wird es dann in der Kabine zu warm, die Bedingungen für die Lackapplikation werden schlechter.“

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