Acoat Selected Regionaltagung
Die Zukunft aktiv gestalten
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Nach wie vor stellen Themen wie Fachkräftemangel und Kostendruck K&L-Betriebe vor große Herausforderungen. Das Werkstattnetz Acoat Selected von Akzo Nobel nahm sich dieser Themen während der Regionaltagung in Hannover an.
Am Puls der Zeit – so lautete das Motto der beiden Regionaltagungen Nord und Süd des Werkstattnetzwerkes Acoat Selected von Akzo Nobel. Folgerichtig nutzte der Stuttgarter Lacklieferant die Gelegenheit, dem Netzwerk das neue Basislacksystem vorzustellen, das im Frühjahr dieses Jahres in den Markt eingeführt werden soll. Armin Dürr, Technical Service Manager bei Akzo Nobel, erklärte: „In der modernen Fahrzeuglackierung sind innovative Technologien unerlässlich, um den steigenden Anforderungen von Qualität, Effizienz und Umweltverträglichkeit gerecht zu werden.“ Deshalb habe man in den vergangenen sechs Jahren sehr viel Know-how in die Entwicklung neuer Wasserbasislacke investiert – immerhin handele es
sich beim Basislack um das „Herz“ eines Lackherstellers. Das neue Lacksystem biete eine Auswahl von rund
80 Mischfarben und sei darauf ausgelegt, die Qualität und Effizienz der Lackierarbeiten entscheidend zu verbessern.
Reduzierte Prozesszeiten und Energieeinsparungen
Angesichts der steigenden Personal- und Energiekosten habe der Fokus während der Entwicklung auf der Optimierung der Prozessgeschwindigkeit gelegen. Dürr betonte, dass in vielen Lackierbetrieben die Spritzkabinen einer der größten Energieverbraucher seien. Ein zentrales Ziel des neuen Basislacksystems sei es, den Energieverbrauch in der Kabine zu senken und gleichzeitig die Prozesszeiten zu reduzieren. Dürr sprach von bis zu 60 Prozent Energieeinsparung, während die „Kabinenaufenthaltszeiten um bis zu 50 Prozent sinken und der Materialverbrauch gegenüber dem bisherigen Basislack um etwa 15 Prozent“, so Dürr. Schon im November 2024 habe man mit dem System rund 20.000 Farbtöne anmischen können, monatlich würden etwa 1.000 Farbtöne hinzukommen. Akzo Nobel hatte das neue Material schon einigen Pilotbetrieben zur Verfügung gestellt – diese äußerten sich durchweg positiv und bestätigten in Videoeinspielern Dürrs Ausführungen. Zudem sei ein weiteres Merkmal des neuen Produkts die Benutzerfreundlichkeit. Die Lackierer berichteten über ihre positiven Erfahrungen und die Vereinfachung der Anwendung. „Es macht einfach mehr Spaß, mit diesen neuen Materialien zu arbeiten“, brachte einer der per Video aufgenommenen Lackierer seine Erfahrungen auf den Punkt.
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