Umfrage zu Mobilitätsverhalten Drei von vier halten am Auto fest

Von sp-x 1 min Lesedauer

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Trotz Klimakrise und Mobilitätswende ist das Auto für die meisten Deutschen unverzichtbar. Das gilt vor allem auf dem Land. Das Fahrrad sinkt hingegen in der Gunst.

75 Prozent der Deutschen ist der Ansicht, nicht auf das Auto als Verkehrsmittel verzichten zu können.(Bild:  SP-X)
75 Prozent der Deutschen ist der Ansicht, nicht auf das Auto als Verkehrsmittel verzichten zu können.
(Bild: SP-X)

Das Auto ist für die Mehrheit der Deutschen nach wie vor unverzichtbar. Laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage, die vom Verband der Automobilindustrie (VDA) in Auftrag gegeben wurde, halten 75 Prozent der Bürger den Pkw für unersetzlich im Alltag. Auf dem Land vertreten sogar 91 Prozent diese Ansicht.

Damit ist der Anteil der Menschen, die sich als vom Auto abhängig sehen, auf dem Land deutlich gestiegen. In einer identischen Befragung aus dem Jahr 2023 lag dieser Anteil noch bei 84 Prozent. Im Bundesdurchschnitt sind die Schwankungen bei dieser Frage geringer: 2021 vertraten 76 Prozent der Bevölkerung diese Ansicht, 2023 waren es 74 Prozent.

Die Untersuchung zeigt, wie tief das Auto im Mobilitätsalltag verankert ist: 78 Prozent sehen darin das flexibelste und unabhängigste Verkehrsmittel. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) sagt, ein Leben ohne Pkw sei kaum vorstellbar. Entsprechend halten 71 Prozent der Befragten eine grundlegende Änderung ihres Mobilitätsverhaltens für schwierig. Auf dem Land teilen sogar 82 Prozent diese Einschätzung, in Großstädten sind es noch 60 Prozent.

Für viele Bürger spielt die Geschwindigkeit des Verkehrsmittels eine zentrale Rolle: 40 Prozent der Befragten nennen sie als wichtigsten Faktor für ihre Fortbewegung. Passend dazu wünschen sich 42 Prozent eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel, um schneller ans Ziel zu kommen.

Bemerkenswert ist der Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln: Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bleibt mit 40 Prozent auf einem stabil hohen Niveau unverzichtbar, während das Fahrrad deutlich an Bedeutung verliert. Nur noch 38 Prozent halten es für unentbehrlich, in den Vorjahren waren es 49 Prozent.

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