gesponsertBASF Coatings: Body Shop BOOST Ein Schub für Effizienz und Rendite

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Schnellere Prozesse, mehr Durchlauf, mehr Umsatz, bessere Rendite – der ganzheitliche Ansatz von Body Shop BOOST betrachtet alle Abteilungen im Karosserie- und Lack-Betrieb, verbessert die Geschäftsprozesse, sorgt für ein besseres Zusammenspiel und wirkt sich positiv auf die Ergebnisse aus.

Jede Kleinigkeit kommt zur Sprache: Bartosz Dobrowolski (l.) erläutert Betriebsleiter Khurram Qayum mögliche Veränderungen.(Bild:  Wenz - VCG)
Jede Kleinigkeit kommt zur Sprache: Bartosz Dobrowolski (l.) erläutert Betriebsleiter Khurram Qayum mögliche Veränderungen.
(Bild: Wenz - VCG)

Es spielt nahezu keine Rolle, wen man in der Branche fragt: Die sogenannte Betriebsblindheit kennen fast alle. Dabei sind es leider nicht nur die Kleinigkeiten, die man „betriebsblind“ übersieht und die so manche Störung im Workflow verursachen. Viel deutlicher macht es sich im Betriebsergebnis bemerkbar, wenn die Prozesse der verschiedenen Abteilungen nicht aufeinander abgestimmt sind – sprich, das Unternehmen hat den ganzheitlichen Reparaturprozess nicht im Fokus. Das kann dazu führen, dass beispielsweise die eine Abteilung zu viele Mitarbeiter hat – die Arbeit muss ja gemacht werden – und die andere zu wenige – wir schaffen das schon. Dass dies zu Problemen führt, liegt auf der Hand: Während der Ausstoß der ersten Abteilung zu hoch ist, kommt die zweite nicht nach – es kommt zu Störungen im Workflow des gesamten Unternehmens und das zieht eine verminderte Produktivität nach sich.

Hierfür hat die Lackmarke Glasurit der BASF Coatings das Programm Body Shop BOOST entwickelt. Dies ist ein Bewertungstool, das alle Bereiche eines K&L-Betriebes erfasst, einschließlich der Lackierung, Karosserie und Mechanik. Zunächst durchleuchten die erfahrenen Berater – jeder hat sein Handwerk gelernt und verfügt über eine reichhaltige Berufserfahrung – den Betrieb und seine einzelnen Bereiche, analysieren dabei Schwächen und Stärken und achten besonders auf das Verhältnis von Mitarbeitern zu Arbeitsplätzen – ein wichtiger Indikator, um die mögliche Kapazität eines Betriebs richtig einschätzen zu können.

Im nächsten Schritt zeigen die BOOST-Berater dann Verbesserungspotenziale auf. Hierfür teilen sie das zu analysierende Unternehmen in sechs Bereiche auf, die jeder für sich betrachtet wird und die am Ende wieder zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Das liefert ein umfassendes und sehr transparentes Bild des Betriebs. Die sechs Bereiche sind:

  • Anlagen und Ausrüstung
  • Qualität der Reparatur
  • Schulungen
  • Arbeitssicherheit
  • Nachhaltigkeit
  • Geschäftszahlen

Nur wenn die sechs Bereiche optimal aufeinander abgestimmt sind, kann der Betrieb auch ein optimales Ergebnis erwirtschaften. Mangelt es beispielsweise an der Ausrüstung des Betriebs, so führt das zu einer schlechten Arbeitsqualität. Wird die Ausrüstung falsch eingesetzt, benötigt der Mitarbeiter die entsprechenden Schulungen und so weiter.

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Das digitale Bewertungstool Body Shop BOOST hilft Unternehmern, ihren Betrieb besser zu verstehen, Prozesse transparent darzustellen und Verbesserungspotenzial aufzuzeigen. Wollen Sie mehr wissen?

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Produktivität verbessern

In der Regel kennt der Unternehmer seine Prozesse und Unternehmensstrukturen sehr gut – er weiß im Prinzip, wie alles sein sollte, sagt Bartosz Dobrowolski, Betriebsberater BASF Coatings. Khurram Qayum, Betriebsleiter beim K&L-Betrieb Romaldini & Biccario GmbH am Standort Olching, erläutert: „Man nimmt die Prozesse so hin und macht sich wenige Gedanken darüber, was verbesserungswürdig ist – eigentlich läuft es ja.“

Betriebsleiter Khurram Qayum (r.) weiß, dass die Mitarbeiter bei Veränderungs-
prozessen abgeholt werden müssen.(Bild:  Wenz - VCG)
Betriebsleiter Khurram Qayum (r.) weiß, dass die Mitarbeiter bei Veränderungs-
prozessen abgeholt werden müssen.
(Bild: Wenz - VCG)

Qayum ist sehr stark ins Tagesgeschäft des Betriebs eingebunden. Die insgesamt 48 Mitarbeiter, davon 30 produktive, verlassen sich auf sein Urteil und beziehen ihn ständig ein – und das in einem Unternehmen, das sich seit seiner Eröffnung vor etwa drei Jahren kontinuierlich im Wachstum befindet. „Ich konnte die wichtigen Dinge nicht mehr richtig einordnen. Zudem war es für mich wichtig, zu erkennen, an welchen Punkten wir zuerst ansetzen müssen, um unsere Produktivität zu erhöhen“, erklärt Qayum. Genau diese Unterstützung bot ihm Bartosz Dobrowolski mit dem Body Shop BOOST-Programm an.

„BASF Coatings hat mit Body Shop BOOST die Unternehmensberatung neu definiert“, sagt Dobrowolski. Früher habe es geheißen: „Die Umsatzerlöse aus Arbeitsleistung sind zu gering.“ Oder: „Ihr müsst an eurer Marge auf Ersatzteile arbeiten.“ Der Betriebsinhaber habe das Ganze auf der „Wortspur“ verstehen sollen und daraus ableiten, was er verbessern könne.

„So ist das für den Unternehmer nicht wirklich greifbar. Es muss für ihn und für die Betriebe, die sich verändern wollen, verständlich sein, wo genau die Optimierungspotenziale liegen“, erklärt Dobrowolski. Das Bewertungstool sei der erste Schritt, um zu wissen, welche Punkte angegangen werden müssten, um den Betrieb besser zu machen. Der Betriebsinhaber müsse verstehen, warum ein Arbeitsplatz oder ein Prozessschritt Schwächen habe oder was in seinem Betrieb schon gut läuft. „Es geht um die Visualisierung des Istzustands des Unternehmens. Daraus leiten wir dann Maßnahmen ab, um die Produktivität des Partnerbetriebs zu verbessern“, sagt Dobrowolski.

Der erste Schritt beinhaltet eine zweitägige Bestandsaufnahme, verbunden mit einem Vorgespräch. Während der Bestandsaufnahme durchleuchten die Unternehmensberater jeden einzelnen Bereich des Betriebs – von der Reparaturannahme bis hin zur Fahrzeugübergabe. Jeder Prozessschritt wird analysiert, auf jede Kleinigkeit wird geachtet. Dabei sprechen die Berater mit den Mitarbeitern und schauen sich auch an, wie und womit diese ihre Arbeit verrichten. Schon hierbei geben die erfahrenen Berater – im Bereich der Karosserie greift BASF Coatings auf die Expertise von externen Spezialisten zurück – den Mitarbeitern wertvolle Tipps.

Die Berater suchen und finden die Störfelder, die im Werkstattprozess immer wieder zu Blockaden führen. Aus ihrer Bestandsanalyse leiten sie für jeden Betrieb einen individuellen Maßnahmenkatalog ab, der anhand eines Fragenkatalogs an den Unternehmer übergeben wird. Je mehr Fragen dieser im Laufe der Zeit mit „Ja“ beantworten kann, umso näher kommt sein Betrieb einem Sollzustand. Transparenz ist hierbei das A und O. Die Unternehmer sollen ihren Betrieb „verstehen“ und nachvollziehen können, wie er sich entwickelt. Im Vorgespräch definieren die Berater mit dem Unternehmer Zeitfenster, in dem Maßnahmen abgearbeitet sein sollten – kurz: Sie setzen die notwendigen Meilensteine. Welche Maßnahmen der Unternehmer zuerst durchführt, entscheidet er selbst. Ist ihm beispielsweise das Thema Nachhaltigkeit am wichtigsten, fängt er auch in diesem Bereich an zu arbeiten.

So findet Schritt für Schritt ein Veränderungsprozess im Unternehmen statt, den die Body Shop BOOST-Berater ein Jahr lang begleiten. In regelmäßigen Abständen – je nach Bedarf alle zwei bis vier Wochen – gibt es ein Monitoring mit dem Betriebsinhaber oder -leiter. Diesem steht im Body Shop BOOST-Programm zudem ein Dashboard zur Verfügung, in dem alle Fortschritte festgehalten sind. Anhand von Prozentzahlen zur Zielgröße (alle Fragen mit „Ja“ beantworten) wird hier sehr transparent und einfach erfassbar, wo der Betrieb gerade steht. Zudem kann der Unternehmer sehen, wie der Durchschnitt aller Betriebe in den Bereichen zum gleichen Zeitpunkt aussieht.

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„Das Schlimmste, was man machen kann, ist, in einem Veränderungsprozess die Mitarbeiter nicht mitzunehmen.“

Stefan Röttgen, Body Shop BOOST-Berater

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Erfolge in kurzer Zeit

Im Olchinger Unternehmen Romaldini & Biccario GmbH startete das Body Shop BOOST-Programm vor rund vier Monaten. Seitdem hat sich sehr viel getan. Der Betrieb, der auf einem 4.000 Quadratmeter großen Gelände errichtet wurde (3.000 Quadratmeter Halle, etwa die Hälfte doppelstöckig) schaffte mit den 28 produktiven Mitarbeitern und einer Vier-Tage-Woche gerade mal vier bis sechs Durchgänge pro Tag. Allerdings gibt es in dem Olchinger Unternehmen eigentlich keine „normalen Schäden“. Die Spezialisten reparieren Ferraris, McLarens, Bentleys, Teslas und viele weitere E-Fahrzeug-Anbieter und haben sich auf Strukturschäden spezialisiert.

Das Olchinger Unternehmen Romaldini & Biccario GmbH ist einer der wenigen approved Ferrari Body Shops in deutschland.(Bild:  Wenz - VCG)
Das Olchinger Unternehmen Romaldini & Biccario GmbH ist einer der wenigen approved Ferrari Body Shops in deutschland.
(Bild: Wenz - VCG)

Für die schlechte Produktivität machten die BOOST-Berater mehrere Faktoren aus, die zu Blockaden im Prozess führten. Beispielsweise gab es eine Abhängigkeit aller produktiven Mitarbeiter von einem Disponenten. Im Prinzip wusste nur dieser, was zu tun ist. Die BOOST-Berater halfen dem Unternehmen, die Werkstattplanungssoftware von Planso konsequenter einzusetzen und erhöhten so die Transparenz. Heute kann jeder Mitarbeiter selbst nachvollziehen, was als Nächstes zu tun ist.

Eine weitere Störung lag im Prozess der Farbtonfindung. Gerade bei der Bereitstellung des richtigen Farbtons in definierter Menge kam es immer wieder zu Problemen im Ablauf und bei der Kalkulation. Um Prozessstörungen in der Farbtonfindung zu vermeiden und die Rentabilität zu steigern, gab es folgenden BOOST-Vorschlag: Ein Lackierer kümmert sich nur um die Coloristik. Es wurde ein Mitarbeiter von Romaldini & Biccario bei BASF Coatings in der Farbtonfindung ausgebildet, und der macht heute nichts anderes mehr. Er misst die Farben aus, spritzt die Musterbleche und stellt den Lackierern die ausgemischten Farben und/oder die entsprechenden Farbtonformeln zur Verfügung, aus denen die automatische Mischanlage Alfa CR6 die Farben in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt ausmischt. Damit konnte der Durchsatz in den beiden Lackierkabinen deutlich erhöht werden.

10 Multifunktionsarbeitsplätze gibt es in dem Olchinger Unternehmen.(Bild:  Wenz - VCG)
10 Multifunktionsarbeitsplätze gibt es in dem Olchinger Unternehmen.
(Bild: Wenz - VCG)

Auf den zehn Multifunktionsarbeitsplätzen werden heute zudem die Infrarot-Trocknung und die Verwendung von UV-Materialien konsequenter durchgeführt. Die BOOST-Berater haben den Lackierern deren Vorteile nähergebracht und gezeigt, dass sich der Einsatz dieser Materialien und Werkzeuge wirklich lohnt.

Und damit sich das auch in den Lohntüten der Mitarbeiter bemerkbar macht, wurde ein entsprechendes Entlohnungssystem eingeführt, das berücksichtigt, wenn der Betrieb mehr Arbeitszeit verkaufen kann, als er eingekauft hat. Heute schafft das Unternehmen in der Vier-Tage-Woche bei 38 Stunden Arbeitszeit rund 30 Strukturschäden die Woche (Ziel ist 40).

Stefan Schubert in seiner Lackierkabine aus dem Jahr 1989.(Bild:  Wenz -VCG)
Stefan Schubert in seiner Lackierkabine aus dem Jahr 1989.
(Bild: Wenz -VCG)

Genauso gut ist die Einführung von BOOST beim Karosserie- und Lackbetrieb Schubert GmbH in Coburg gelungen. Geschäftsführer Stefan Schubert ist im Tagesgeschäft „untergegangen“. Zudem stammt die Lackieranlage aus dem Jahr 1989, die komplette Karosserieabteilung ist inklusive des Anbaus auf das Jahr 2000 zurückzuführen. Zehn produktive Mitarbeiter schafften in einer Vier-Tage-Woche (38 Stunden) vier bis fünf Durchläufe pro Tag. „Angesichts einer eher schlechten Produktivität war mir klar, dass wir etwas tun müssen, wenn wir auch künftig am Markt profitabel agieren wollen“, berichtet Schubert.

Optimieren statt neu bauen

Der Unternehmer nahm Kontakt zu einer Unternehmensberatung auf, die ihm riet, den alten Betrieb abzureißen und neu zu bauen – die notwendige Investition wurde auf etwa vier Millionen Euro geschätzt. Das wollte Schubert nicht! Aber Veränderungen, die sein Geschäft profitabler machen, die wollte er sehr wohl. Es habe zwar irgendwie funktioniert, aber ihm war klar, dass er Hilfe brauchte. Hierfür wollte Schubert auf jeden Fall mit einem externen Berater zusammenarbeiten, der den Betrieb nicht kennt, und traf Stefan Röttgen, Betriebsberater BASF Coatings, der ihm das Body Shop BOOST-Programm vorstellte.

Die Prozesse im Blick: Stefan Röttgen (r.) diskutiert mit Stefan Schubert. (Bild:  Wenz - VCG)
Die Prozesse im Blick: Stefan Röttgen (r.) diskutiert mit Stefan Schubert.
(Bild: Wenz - VCG)

Die BOOST-Berater schauten sich im September 2023 das über die Jahrzehnte gewachsene und immer wieder erweiterte Unternehmen an, analysierten die Prozesse des Betriebs und erstellten ein bedarfsgerechtes Layout, welches zudem deutlich kostengünstiger war als das vom Wettbewerb. „Wir monitoren den Betrieb mit den Unternehmern und Mitarbeitern und stellen die Ergebnisse zusammen. Daraus eruieren wir einen Empfehlungs- und Maßnahmenplan, den wir über zwölf Monate kontinuierlich betreuen. Im Monitoring, alle zwei bis vier Wochen, schauen wir uns an, was umgesetzt wurde, und hören dann auch auf die Mitarbeiter, um diese immer mit im Boot zu haben“, erklärt Röttgen.

Die Mitarbeiter in der Karosserieabteilung bekommen die notwendigen Karosserieteile für den Zusammenbau in Teilewagen zur Verfügung gestellt.(Bild:  Wenz - VCG)
Die Mitarbeiter in der Karosserieabteilung bekommen die notwendigen Karosserieteile für den Zusammenbau in Teilewagen zur Verfügung gestellt.
(Bild: Wenz - VCG)

Dabei gehen die Berater nicht durchs Unternehmen und sagen, wie es ab jetzt gemacht wird. „Um Prozesse grundlegend zu verändern, sprechen wir in den zwei Beratungstagen, an denen wir vor Ort sind, mit den Mitarbeitern. Das Schlimmste, was man machen kann, ist, in einem Veränderungsprozess die Mitarbeiter nicht mitzunehmen. Wir wollen deren Wünsche und Ideen weitestgehend berücksichtigen. Das ist ganz wichtig“, erläutert Röttgen.

Ein erster konkreter Veränderungspunkt bei Schubert war die Lagerhaltung, die nicht nur aufgeräumt, sondern auch neu organisiert wurde. Zudem machten die Berater Schwächen im Füller/Schleifprozess aus und empfahlen die konsequentere Anwendung von UV-Technologie. „Im Bereich der Kabine kann man aufgrund ihres Alters derzeit nicht viel machen“, ergänzt Röttgen, ohne zu resignieren. Denn der Durchsatz ließ sich trotzdem erhöhen, „weil wir den Arbeitsablauf der Farbmischung angepasst haben. Dadurch haben wir mehr Durchsätze, und die Kabine kostet pro Lackierung weniger Geld.“ Konkret werden heute die Farben der Lackierarbeiten morgens ausgemessen und Musterbleche gespritzt. Die ersten Farbrezepturen werden dann sofort gemischt. Alle weiteren Mischformeln stehen auf jeden Fall schon im Farbmischcomputer. Das vermeidet im Lackierprozess den Arbeitsstau.

Stefan Schubert erläutert seiner Mitarbeiterin die Auswirkungen der Veränderungsprozesse auf ihre Arbeit.(Bild:  Wenz -VCG)
Stefan Schubert erläutert seiner Mitarbeiterin die Auswirkungen der Veränderungsprozesse auf ihre Arbeit.
(Bild: Wenz -VCG)

Zudem wurde ein Abdeckplatz an der Kabine eingerichtet. „Das Auto, das als nächstes in die Kabine geht, kommt auf diesen Platz und geht von da aus gerade in die Kabine. Wir haben dadurch weniger Rangierarbeiten, weniger Stau und auch weniger Finish – wir arbeiten wesentlich effizienter“, erklärt Schubert, der sich darüber hinaus über einen zehnprozentigen Umsatzzuwachs seit dem Start von Body Shop BOOST in seinem Betrieb freuen kann.

„Wir haben hier einen schon recht gut funktionierenden Betrieb vorgefunden“, sagt Stefan Röttgen. Für die BOOST-Berater galt es zu schauen, woran die letzten Prozente scheiterten, was man in den einzelnen Bereichen verbessern konnte. Stefan Schubert gibt einen Einblick: „Im Punkt Nachhaltigkeit waren wir schlecht, bei der Reparaturqualität hatten wir schon über 90 Prozent, im Bereich Infrastruktur/Ausstattung lagen wir bei 60 Prozent und im Bereich Business und Werkstatt hatten wir 80 Prozent.“ Im Großen und Ganzen habe es gepasst, allerdings hätten die Prozesse zu lange gedauert. „Wir wollten effektiver und schneller die gleiche Qualität erzielen, um gewinnbringender arbeiten zu können“, sagt der Unternehmer.

Er plant derzeit, die Lackierabteilung komplett umzubauen, mit zwei Multifunktionarbeitsplätzen und einer neuen Kombikabine. Zudem soll demnächst die Ausstattung der Karosseriewerkstatt modernisiert werden. Damit muss dann das Body Shop BOOST-Programm nicht neu gestartet werden. „Wenn man die Prozesse genau beschrieben hat, ist das nicht notwendig. Zudem stehen wir unseren Kunden bei Fragen auch nach der Beratungszeit zur Verfügung. Und bei Bedarf kann der Kunde die Betreuungszeit auch verlängern, wenn er das wünscht“, erklärt Röttgen.

„Als Unternehmer brauche ich Body Shop BOOST, weil ich an die Zukunft denken muss und wie wir unsere Arbeit organisieren, damit wir eine gute Rendite erwirtschaften können“, resümiert Schubert. „Der Unternehmer braucht BOOST, weil wir seinen Betrieb durchleuchten und transparent machen, um Veränderungen anstoßen zu können und um einfacher und produktiver zu arbeiten“, ergänzt Röttgen.

BODY SHOP BOOST –
BOOSTEN SIE IHREN ERFOLG

Das Body Shop BOOST-Programm vermittelt dem Unternehmer ein tiefes Verständnis dafür, was in seinem Betrieb gut funktioniert und was verbessert werden kann. Mithilfe eines umfassenden Bewertungstools für Karosserie, Lack, Mechanik, Kundendienst und andere Infrastrukturelemente erhält der Unternehmer wichtige Einsichten darüber, wo er noch etwas bewegen kann. Als Teil des Prozesses führen die Berater ein vollständiges Audit inklusive Planung und Entwicklung des Unternehmens durch, verbessern die Prozesse im Betrieb und geben klare Meilensteine vor, die helfen, die Unternehmensziele zu erreichen. Alle Ergebnisse werden in ein vertrauliches Online-Dashboard hochgeladen, damit der Unternehmer seine Statistiken und Fortschritte schnell und einfach verfolgen kann. Die Auditfunktionen von BOOST decken alle relevanten Bereiche nach 5S und ISO-Normen ab: Anlagen & Ausrüstung/Qualität der Reparatur/Schulungen/Arbeitssicherheit/Prüfung der Nachhaltigkeit/Geschäftszahlen. Die Kosten für Body Shop BOOST belaufen sich inklusive der zwölfmonatigen Betreuung auf 8.499 Euro.

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DREI FRAGEN ZU BODY SHOP BOOST AN BARTOSZ DOBROWOLSKI, BETRIEBSBERATER BEI BASF COATINGS DEUTSCHLAND:

Was ist der Vorteil von Body Shop BOOST?

Bartosz Dobrowolski: Veränderungsprozesse müssen für Unternehmer greifbar und verständlich sein. Das Bewertungstool, das die Optimierungspotenziale aufzeigt, ist der erste Schritt, um zu wissen, welche Punkte angegangen werden müssen, um den Betrieb zu verstehen und besser zu machen. Der Betriebsinhaber versteht, welche Schwächen ein Arbeitsplatz oder Prozessschritt hat.

Wie individuell kann das sein?

Wir verstehen die Strukturen in einem Karosserie- und Lackbetrieb – Body Shop BOOST funktioniert gleichermaßen in kleinen und großen Unternehmen. Wir schauen uns immer den Prozess mit den Gegebenheiten des Betriebs und dem vorhanden Kundenklientel an. Damit können wir unsere Fragen individuell an jedes Unternehmen anpassen. Wir schauen genau hin, wo es hakt, wo es Potenziale gibt, die nicht gesehen werden, welche Punkte überhaupt zu Problemen führen.

Body Shop BOOST hilft also Potenziale zu heben. Wie machen Sie das?

Es gibt Gewohnheiten, die sich im Laufe der Zeit in einem Betrieb einschleichen. Oder Prozesse sind so gestaltet, dass der Betrieb am Ende eine mangelnde Produktivität ausweist. Man muss alles so organisieren, dass es der einzelne Mitarbeiter so einfach wie möglich hat, so viele AW zu erwirtschaften, wie irgend möglich. Das ist unser Ansatz. Und wenn man alles andere diesem unterordnet und die Prozesse daran ausrichtet, hebt man Potenziale.

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