ZKF Branchentreff 2024 Fahrerassistenzsysteme: Infos für Aufbauhersteller

Von Konrad Wenz 2 min Lesedauer

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Welche Herausforderungen unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme für OEM als auch für die Aufbauhersteller mit sich bringen, erfahren die Teilnehmer des ZKF-Branchentreffs vom 13. bis zum 15. Juni in Koblenz.

Fahrerassitenzsysteme stellen für Aufbauhersteller künftig mehr Herausforderungen dar.(Bild:  BPW Bergische Achsen KG)
Fahrerassitenzsysteme stellen für Aufbauhersteller künftig mehr Herausforderungen dar.
(Bild: BPW Bergische Achsen KG)

Die EU schreibt mehr und mehr Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge vor. Auch Aufbauhersteller müssen sich zwingend mit diesem Thema beschäftigen, beispielsweise dann, wenn der Um- bzw. Aufbau es notwendig macht, die Sensoren für den individuellen Fahrzeugaufbau zu verlegen. Auf dem ZKF-Branchentreff vom 13. bis zum 15. Juni 2024 in Koblenz werden die Referenten Thomas Altmann und Alois Schorr von MAN Truck & Bus SE die folgenden Systeme aus Sicht der MAN-Aufbaurichtlinie näher betrachten:

  • Fußgängererkennung (MOIS)
  • Notbremsassistent
  • Abbiegehilfe
  • Reversing Motion

Insbesondere gehen die Referenten auf die Herausforderungen ein, die diese Systeme sowohl an den OEM als auch an die Aufbauhersteller stellen. Anhand der MAN Aufbaurichtlinie werden die Möglichkeiten für das Versetzen von Sensoren und Kameras aufgezeigt und was dabei zu beachten ist.

Des Weiteren vermitteln die beiden MAN-Spezialisten Informationen zu den Richtlinien UN ECE-R 155 (Cyber Security) und R 156 (Software Update Management System, SUMS) und deren Auswirkungen auf den OEM und die Aufbauhersteller. Hierzu gehören die Themen:

  • Was ist über die MAN Basishomologation abgedeckt und wofür ist der Aufbauhersteller verantwortlich?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen Mehrstufentypgenehmigung und Einzelgenehmigung?

Zudem werden Herrmann Jakobs,TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH und Frank Schneider, TÜV-Verband e. V. auf das Thema General Safety II im Einzelgenehmigungsverfahren eingehen. Sie erläutern, welche Chancen und Risiken mit der Stichtagsregelung am 6. Juli 24 auf die Branche zukommen und geben einen Sachstandsbericht in die komplexe Welt europäischer und nationaler Vorschriften sowie deren Zusammenwirken aus Sicht der Prüforganisationen.

Branchenereignis in Koblenz

Der ZKF-Branchentreff 2024 ist der Treffpunkt der Branche in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz – offen für alle Branchenteilnehmer rund um Karosserie, Lack und Fahrzeugbau. Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik hat sowohl für die herstellenden als auch für die instandsetzenden Mitgliedsbetriebe ein Top-Programm zusammengestellt, das am 13. 6. 2024 mit einem Get-together startet. Unterstützt wird das Branchenereignis von Bosch, Carlofon, Dekra und »Fahrzeug+Karosserie«.

Im Pkw- Symposium geht es um Themen wie Serma, Vorschadenproblematik, kooperatives Schadenmanagement und Fahrerassistenzsysteme.

Im Nfz-Symposium geht es um Assistenzsysteme bei der Aufbaumontage, Handlungsmöglichkeiten des Aufbauherstellers bei der Lieferung fehlerhafter Bauteile, Stromsteuerentlasung und die Umsetzung der GSR II in der Einzelgenehmigung.

Mit Spannung erwartet wird auch die erste Grundsatzrede des gerade ins Amt gewählten neuen ZKF-Präsidenten Arndt Hürter (»F+K« berichtete).

Ganz neu bietet der ZKF für die Tagung am Freitag eine professionelle Kinderbetreuung an. Der Verband freut sich sehr, dass in dabei die Agentur „Leo Kinderevents“ unterstützt und die Kinder und Enkelkinder während der Tagung mit Spiel und Spaß unterhält. Allerdings kann der ZKF dieses Angebot nur halten, wenn eine ausreichende Zahl von Kindern in Koblenz angemeldet ist. Deshalb bittet der ZKF alle Eltern und auch Großeltern mit ihren Kleinen nach Koblenz anzureisen. Ergänzt wird die Veranstaltung von einer großen Branchenausstellung sowie einem Begleitprogramm. Anmelden zum Branchentreff des Jahres können Sie sich hier!  we

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