Nutzfahrzeugmesse

Fünf Trends auf der IAA Transportation

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Damit die Wasserstoffsparte Fahrt aufnehmen kann, braucht es Kooperationen und starke Partner, die im Fall von Symbio Faurecia und Schaeffler heißen. Schaeffler selbst hat auf der IAA sogar einen mit seiner H2-Technik ausgestatteten VW Crafter vorgestellt.

Ebenfalls einen auf Brennstoffzellen-Technik umgerüsteten E-Crafter zeigt Bosch in Hannover. Dieser soll mit einer Tankfüllung 540 Kilometer schaffen und in 6 Minuten nachtanken können. Die Prototypen von Schaeffler und Bosch sollen zeigen: Die Technik ist da.

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Letzte-Meile-Lösungen

Neben großen Transportern für lange Strecken finden sich auf der IAA auch einige Mini-Laster für vornehmlich kurze Strecken. Unter anderem zeigen Fahrradhersteller wie Urban Arrow oder Riese & Müller ihre neuesten Cargo-Bikes mit Pedelec-Antrieb. Eine Nummer größer ist das neue Movr3 der Bremer Firma Rytle, das als Pedelec zugelassen ist, jedoch zugleich als Lieferwagenersatz taugt. Dank neuer Fahrwerkskomponenten aus dem Motorradbau kann das E-Bike fast 300 Kilo Gepäck schultern und mächtige Container ins Heck stellen.

Eine spannende und nächstes Jahr verfügbare Alternative ist das Dreirad Gaius Rapide 3 aus Taiwan. Auto oder Roller? Der Zweiradlenker des Rapide 3 spricht für letzteres. Auch das Fahrverhalten ähnelt eher dem von Einspurfahrzeugen, denn dank Neigungstechnik kippt der vordere Teil des Rapide 3 in Kurven bis zu 35 Grad zur Seite.

Dank dieser Lösung bietet das Dreirad ein agiles Fahrverhalten in Kurven, zudem ist es wendig, was im städtischen Einsatz klare Vorteile mit sich bringt. 13 kW/18 PS leistet der E-Motor von Valeo, der bis maximal 90 km/h beschleunigt. Strom kommt aus einem wahlweise 6,5, 11 oder 14,5 kWh großen Akkupaket. In der größten Ausbaustufe sollen über 200 Kilometer Reichweite drin sein.

Elektro-Transporter als Pkw

Viele der auf der IAA Transport gezeigten Neuheiten könnten nicht nur für die Logistikbranche, sondern außerdem für private Pkw-Nutzer als geräumige Alternativen interessant werden. Dazu gehört der Neuzeit-Bulli ID Buzz von VW, von dem auf der IAA bereits einige Nfz-Umbauten wie die Pick-up-Version von Veth vorgestellt werden. Parallel ist der Stromer auf der Messe in Pkw-Version unter anderem auch als Messeshuttle omnipräsent.

Als Van für die umweltbewusste Familie könnte auch der neue Maxus Mifa 9 interessant werden, denn der 5,27 Meter lange Siebensitzer bietet neben viel Platz außerdem auf Wunsch auch außergewöhnlich viel Luxus. Auf der IAA feiert er Deutschlandpremiere, nächstes Jahr kommt er auf den Markt. Ebenfalls nächstes Jahr bringt Maxus mit dem 5,37 Meter langen T90 EV den ersten Elektro-Pick-up in Europa auf den Markt. Der bietet eine große Ladefläche, Doppelkabine, einen 150 kW/204 PS starken E-Antrieb sowie eine 90-kWh-Batterie für bis zu 330 Kilometer Reichweite.

Renault deutet auf seinem Stand mit dem „Hippie Caviar Motel“ eine Freizeit-Variante seines Elektro-Kangoo an. Außerdem wird der batterieelektrische Trafic als Van mit 240 Kilometer Reichweite vorgestellt. Auch ihn soll es künftig in Ausbau-Versionen geben, die sich an private Nutzer wenden. Gleiches gilt für den neuen Ford Transit Custom, der nächstes Jahr in einer rein elektrisch angetriebenen Variante mit 380 Kilometer WLTP-Reichweite und 125-kW-Schnellladetechnik antreten soll.

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