Automatisiertes Laden Industrie-Allianz um Audi will automatisiertes Laden standardisieren

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Audi, Easelink, Nissan und Voyah wollen automatisiertes konduktives Laden als globalen Standard etablieren. Die neu gegründete Interest Group vergibt Lizenzen.

Audi, Easelink, Nissan und Voyah wollen konduktives Laden als globalen Standard etablieren. (Bild:  Easelink)
Audi, Easelink, Nissan und Voyah wollen konduktives Laden als globalen Standard etablieren.
(Bild: Easelink)

Vier Unternehmen treiben die Standardisierung des automatisierten konduktiven Ladens voran. Die Matrix Charging Interest Group (MCIG) nahm am 27. November ihre Arbeit auf. Gründungsmitglieder sind die Autohersteller Audi, Nissan und Voyah sowie das österreichische Unternehmen Easelink, das die Matrix-Charging-Technik entwickelt hat.

Fahrzeughersteller weltweit integrieren Matrix Charging bereits in die Serienentwicklung kommender Plattformen, wie die Gruppe mitteilt. Um die Interoperabilität zwischen allen Fahrzeugen und der automatisierten Ladeinfrastruktur sicherzustellen, sei eine Standardisierung der Schnittstelle dringend erforderlich.

Die MCIG ergänzt nach eigenen Angaben die laufenden Standardisierungsarbeiten der ISO- und IEC-Gremien. Ihr Ziel: formelle Standardisierungsprozesse durch eine branchenorientierte Koordination beschleunigen. So sollen sich alle relevanten Schnittstellenparameter parallel zur Serienentwicklung harmonisieren lassen.

Frand-Lizenzen sollen breite Markteinführung ermöglichen

Die Gruppe vergibt Lizenzen zu Frand-Bedingungen (Fair, Reasonable, And Non-Discriminatory). Produktentwickler erhalten damit Zugang zu wesentlichen Patenten. „Indem wir unsere wesentlichen Patente zu Frand-Bedingungen zur Verfügung stellen, bieten wir den MCIG-Mitgliedern maximale operative Flexibilität und Planungssicherheit“, ist Hermann Stockinger, Gründer und Geschäftsführer von Easelink, überzeugt.

Den Vorsitz der MCIG übernimmt Menno Treffers. Er war zuvor Vorsitzender des Wireless Power Consortium und Generalsekretär des Zhaga Consortium. „MCIG folgt dem erfolgreichen Modell der Special Interest Groups, wie beispielsweise denen, die hinter der Entwicklung von Bluetooth und NFC stehen“, erklärt Treffers.

Die Gruppe lädt weitere Unternehmen mit strategischem Interesse an der Entwicklung und Markteinführung von Matrix Charging ein, sich an der Gestaltung des Standards zu beteiligen.

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