Gigacasting
Ist das Großguss-Bauteil die Zukunft?
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Wenige große statt vieler kleiner Teile sollen den Karosseriebau schneller und günstiger machen. Deshalb interessieren sich weltweit Autohersteller für diese Technik – ein Überblick auf das, was die Branche plant.
Der Einzug der Großgussbauteile in die Karosserie der Automobile nimmt weiter Fahrt auf. Welche Veränderungen im Karosseriebau kommen damit auf die Reparatur- und Instandsetzungsfachleute in den nächsten Jahren zu? Ein Ausblick in die möglichen Strategien der Automobilhersteller gab die Global-Giga-Casting-Conferenz in Kassel, die im März 2025 zum ersten Mal stattfand. Das Fachgebiet Gießereitechnik der Universität Kassel hatte zu dieser Konferenz alle eingeladen, die Großgussbauteile konstruieren, fertigen oder verwenden sowie die für die Produktion nötigen Maschinen herstellen. Die Redaktion von »Fahrzeug + Karosserie« war auch vor Ort.
Der Fachgebietsleiter Gießereitechnik an der Uni Kassel, Prof. Dr.-Ing. Martin Fehlbier, begrüßte in seinem Hörsaal über 400 Teilnehmer aus 25 Nationen und 25 Fachaussteller aus Asien, USA und Europa. Unter den Teilnehmern waren sehr viele Vertreter der weltweit tätigen Automobilhersteller, Mitarbeiter der Hersteller von Druckguss-Anlagen und Dienstleistungsunternehmen, die direkt am Druckguss-Prozess beteiligt sind. Das große, weltweite Interesse an diesem Event wurde auch durch die Simultanübersetzung in die englische, chinesische und japanische Sprache deutlich.
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