Abgasuntersuchung Die AÜK ist nicht mehr in Gefahr

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Kfz-Betriebe dürfen auch 2025 weiter AU, SP und GAP durchführen. Die Beanstandungen der DAkkS konnte die AÜK-Stelle um Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün erfolgreich abarbeiten. Die angekündigte Einrichtung einer unabhängigen Geschäftsstelle für den ZVK, gilt laut Bundesinnungsmeister als eine wichtige Bedingung.

Die Abweichungen bei der AÜK-Auditierung, die die DAkkS Ende August festgestellt hatte, können abgestellt werden. Die größten Mängel gab es in der Verbandsstruktur und -organisation.(Bild:  ProMotor)
Die Abweichungen bei der AÜK-Auditierung, die die DAkkS Ende August festgestellt hatte, können abgestellt werden. Die größten Mängel gab es in der Verbandsstruktur und -organisation.
(Bild: ProMotor)

„Die Nachbegutachtung der AÜK ist gemeistert“, teilte am Freitag (15. November) Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün mit. Die Auditoren der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) hatten in einer rund sechsstündigen Sitzung in der AÜK-Geschäftsstelle in Bonn die Lösungen des AÜK-Teams geprüft und akzeptiert.

Ende August setzte die DAkkS nach einer Überprüfung der AÜK-Inspektionsstelle der Organisation wegen erheblicher Mängel eine kurze Frist zu ihrer Beseitigung. Ein Kernproblem bestehe in der durch die gemeinsame Geschäftsstelle von ZDK und ZVK bedingte Doppelfunktionen bis hin zum gemeinsamen Hauptgeschäftsführer, erläuterte Grün. Es drohte aus Sicht des Zentralverbands des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK), die Gefahr, das System der Akkreditierten Überprüfung im Kfz-Gewerbe (AÜK) zu verlieren.