Auszubildende aus dem Ausland Nachwuchsmangel trotz Ausbildungsrekord – und jetzt?

Von Sybille Weinschenk 6 min Lesedauer

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Rund 25.000 neue Ausbildungsverträge im Kfz-Gewerbe – so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Und trotzdem bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Internationale Rekrutierung bietet einen Ausweg aus dieser Krise.

Symbolbild: Internationale Azubis machen inzwischen 13 % aller neuen Ausbildungsverträge aus. (Bild: ©  unai - stock.adobe.com)
Symbolbild: Internationale Azubis machen inzwischen 13 % aller neuen Ausbildungsverträge aus.
(Bild: © unai - stock.adobe.com)

Obwohl die Ausbildungszahlen im Kfz-Gewerbe seit Jahren steigen, können viele Betriebe ihre Ausbildungsstellen nicht oder nur teilweise besetzen. Der demografische Wandel führt dazu, dass die Zahl der Schulabgänger weiter sinkt. Diejenigen, die sich für eine Ausbildung statt für ein Studium entscheiden, ziehen Industriebetriebe häufig Handwerksbetrieben vor. Erstere bezahlen mehr und bieten angenehmere Arbeitszeiten an als das Handwerk.

Ein Weg zu mehr Azubis ist das gezielte Anwerben junger Menschen aus anderen Ländern. Einen solchen Lösungsansatz stellt der Rekrutierungsexperte Lars Holldorf in seinem Buch „Endlich wieder Azubis!“ vor. Seine Erfahrungen stammen zwar größtenteils aus dem Gesundheitswesen, er erklärt jedoch, dass sich diese Erkenntnisse branchenübergreifend umsetzen lassen.