Audi Qualitätskontrolle
Künstliche Intelligenz überwacht die Produktion
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Welchen Einfluss die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz (KI) auf die Produktion in einem Automobilwerk haben kann, zeigte der Autobauer Audi kürzlich im Werk Ingolstadt. Für die beständige Qualität seiner Fahrzeuge werden unter anderem auch die Blechteile für den Karosseriebau mittels Kamera und KI kontrolliert.
An einem Produktionstag verlassen am Stammsitz der Audi AG in Ingolstadt ungefähr 1.500 Fahrzeuge die Werkhallen. Aktuell laufen hier die Modellreihen Audi Q2, A3, A4 und A5 von den Bändern. Bevor die Werker jedoch die lackierte Karosserie mit den Baugruppen Antrieb, Lenkung, Fahrwerk und Innenausstattung zu einem kompletten Fahrzeug montieren, müssen sie die Karosserie als stabiles Grundgerüst fertigen. Die Karosserie besteht beispielsweise beim Modell A3 aus rund 450 Blechteilen.
Der Hersteller verarbeitet in seinen Presswerken Ingolstadt und Münchsmünster, dort vorwiegend für warmumgeformte Blechteile, täglich etwa 50 Coils. Daraus entstehen jährlich rund 60 Millionen Bauteile für den Karosseriebau verschiedener Fahrzeugmodelle und deren Varianten. Umgerechnet stellt Audi so pro Produktionstag zirka 300.000 Blechteile her, die anschließend zu Unterbaugruppen oder Baugruppen zusammengefügt werden, wie Vorderwagen, Boden Mitte oder Hinterwagen, sowie Dach mit Dachrahmen.
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