Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) Peter Börner stellt sein Präsidenten-Amt zur Verfügung

Von ZKF / Konrad Wenz 3 min Lesedauer

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Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. (ZKF) bereitet sich nach Abschluss seiner Vorstandsklausurtagung am vergangenen Wochenende auf einen Wechsel an seiner Spitze vor. Peter Börner, amtierender Präsident des ZKF, stellt im Frühjahr 2024 sein Amt zur Verfügung. Als möglicher Nachfolger ist Arndt Hürter nominiert.

Der amtierende ZKF-Präsident Peter Börner stellt nach 13 Jahren Amtszeit den Platz an der Spitze des Verbands zur Verfügung.(Bild:  Wenz | VCG)
Der amtierende ZKF-Präsident Peter Börner stellt nach 13 Jahren Amtszeit den Platz an der Spitze des Verbands zur Verfügung.
(Bild: Wenz | VCG)

Am vergangenen Wochenende traf sich der engere Vorstand des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. v. (ZKF) zu einer Klausurtagung, um die Weichen für die nächsten Monate zu stellen. Bereits vor der Tagung hatte Präsident Peter Börner – der erst im Mai dieses Jahres in der ZKF-Mitgliederversammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt wurde – seinen Vorstand darüber informiert, dass wesentliche Gründe vorliegen, den Platz an der Spitze des ZKF für einen Nachfolger freizumachen.

Peter Börner begründete seinen Entschluss mit der Erkenntnis, dass 13 Jahre Verantwortung als erster Vorsitzender in einem Berufsverband im Ehrenamt mit hochpolitischen Aufgaben eine lange Zeit seien. Schon als er auf dem Automobilen Zukunftsforum des Berufs- und Wirtschaftsverbands ZKF am Lausitzring ankündigte, auf der nächsten Mitgliederversammlung noch einmal zu kandidieren, ließ Börner unterschwellig durchblicken, dass es eine „Amtszeit wie bei Angela Merkel“ mit ihm nicht geben werde.

Nun ist es soweit: Börners Amtszeit endet voraussichtlich Mitte April 2024. Er ist überzeugt, dass die lange Amtszeit zu einer Art „Routine“ führt und darunter die wichtigen anstehenden Veränderungen und Projekte sowie das Interesse der Mitglieder leiden könnten. „Es ist an der Zeit, dass ein neues Gesicht den Verband prägt und in die Zukunft führt“, so der amtierende Präsident, dem nicht nur für diesen Schritt der allerhöchste Respekt zu zollen ist.

Als weiteren Grund nannte Börner das stetige Abwägen der Prioritäten zwischen zum einen entweder zu wenig Zeit für den ZKF im Ehrenamt zu haben und zum anderen zu wenig Zeit für die Eurogarant AutoService AG im Hauptamt zu haben, um die anstehenden Aufgaben lösen zu können. Peter Börner will sich künftig eng an den ZKF angebunden mit den Herausforderungen der Eurogarant AutoService AG beschäftigen, zumal auch hier ein Wechsel an der Spitze in den kommenden zwei Jahren anstehen wird (Anm. der Redaktion: Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Fiedler steht innerhalb dieser Zeitspanne vor dem verdienten Ruhestand).

Der Kölner K&L-Unternehmer Arndt Hürter ist seit Mai dieses Jahres Mitglied im engeren ZKF-Vorstand und wurde nun zur Wahl des ZKF-Präsidenten nominiert.(Bild:  ZKF)
Der Kölner K&L-Unternehmer Arndt Hürter ist seit Mai dieses Jahres Mitglied im engeren ZKF-Vorstand und wurde nun zur Wahl des ZKF-Präsidenten nominiert.
(Bild: ZKF)

Als Nachfolger von Peter Börner wurde aus dem Kreis des Vorstandes einstimmig Vorstandsmitglied Arndt Hürter nominiert. Der gebürtige Kölner stellt sich der kommenden Mitgliederversammlung als Kandidat zur Wahl in das oberste Amt des ZKF. „Wir werden den ZKF in den kommenden Monaten ‚fit für die Zukunft‘ machen und dabei ein Programm von wichtigen Maßnahmen entwickeln, das dem stattfindenden Wandel in der Gesellschaft und unserer Innungsstruktur folgt“, so Hürter. „Es muss ein ganz neues Interesse an der Verbandsarbeit und den Verbandsvorteilen für den einzelnen Betrieb entstehen, sodass eine verjüngte und verbesserte Struktur im Verband den Anforderungen der Mitglieder gerecht wird.“

Die Nominierung weiterer Kandidaten für das Amt des ZKF-Präsidenten ist natürlich weiterhin möglich und wird gerne gesehen. Zum Branchentreff in Koblenz 2024 wird sich ein neuer ZKF mit neuen Themen und Aufgaben den Mitgliedern stellen und bereits die ersten wichtigen Ergebnisse seiner Anpassungen zeigen.

Laut ZKF-Vorstand werden in den nächsten Wochen die Aufgaben der Zukunft unter Berücksichtigung der aktuellen Situation neu definiert. Hierzu sei eine Reihe von Sitzungen des Gremiums geplant, die sich mit den Herausforderungen der Branche beschäftigen sollen.

Die ZKF-Führungsriege (v. l.): Holger Schmädicke, Detlev Thedens (Vize-Präsident), Ulrich Schäfer (Vize-Präsident) Claus Evels (Vizepräsident) Arndt Hürter, Peter Börner (Präsident),  Michael Grabig, Ines Hensel, Klaus Steinforth und Maximilian Mayrhofer. (Bild:  Diehl | VCG)
Die ZKF-Führungsriege (v. l.): Holger Schmädicke, Detlev Thedens (Vize-Präsident), Ulrich Schäfer (Vize-Präsident) Claus Evels (Vizepräsident) Arndt Hürter, Peter Börner (Präsident), Michael Grabig, Ines Hensel, Klaus Steinforth und Maximilian Mayrhofer.
(Bild: Diehl | VCG)

Die Vizepräsidenten Ulrich Schäfer, Detlev Thedens und Claus Evels sowie der gesamte Vorstand dankten Peter Börner für seinen außergewöhnlichen Einsatz für den Verband in den letzten 13 Jahren und lobten ausdrücklich seine erfolgreichen Ergebnisse in dieser Zeit. Unter seiner Führung wurden Thomas Aukamm als Hauptgeschäftsführer und Dierk Conrad als Geschäftsführer Nutzfahrzeuge installiert, der Umzug der ZKF-Geschäftsstelle von Bad Vilbel in das Deutsche Kompetenzzentrum für Karosserie- und Fahrzeugbauer nach Friedberg realisiert, die Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung e. V. (IFL) gestärkt, die Repair-pedia AG gegründet und zielführende Politik im Sinne der Werkstätten auf zahlreichen Bühnen der Branche gemacht. Ebenso ist der ZKF-Vorstand glücklich, dass Peter Börner in den nächsten Monaten eine reibungslose Übergabe zugesichert hat und eine weiterhin kooperative und kollegiale Zusammenarbeit zwischen dem Berufs- und Wirtschaftsverband sowie der Eurogarant AutoService AG versprach.

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