Automechanika Pole Position mit Ausbildung im Handwerk

Von Leif Knittel 3 min Lesedauer

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Der Volksmund sagt: „Handwerk hat goldenen Boden" – Eine Weisheit, die nach wie vor stimmt. Es gilt die vielfältigen Möglichkeiten, die der Handwerksberuf bietet, zu nutzen. Der Motorsportler Ben Dörr erklärt, wie wichtig seine Ausbildung für seinen Werdegang war.

(Bild:  Carbon)
(Bild: Carbon)

In Abitur und Studium sehen viele Eltern immer noch die Grundlage für den zukünftigen beruflichen Erfolg und die Karriere ihres Nachwuchses, leider oftmals ungeachtet der persönlichen Eignung und Interessen der Kinder und Jugendlichen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die berufliche Wirklichkeit heute eine andere ist als vor 25 Jahren.

Siegbert Müller, Vertriebsleiter Carbon GmbH (Bild:  Dörr Motorsport)
Siegbert Müller, Vertriebsleiter Carbon GmbH
(Bild: Dörr Motorsport)

Das Handwerk hat in Bezug auf Entlohnung und insbesondere auch bei den Aufstiegschancen enorm zugelegt, weiß auch Siegbert Müller, Gründer und Vertriebsleiter der Carbon GmbH, dem führenden Anbieter für innovative Karosserie-Richtsysteme. Die Carbon GmbH holt den McLaren Junior Pro Driver Ben Dörr auf die Automechanika nach Frankfurt. Auf dem Gemeinschaftsstand des ZDK wird er unter anderem interessierten Eltern und Jugendlichen sowie den AutoDocs tiefere Einblicke in seinen beruflichen Werdegang und seine Arbeit als Rennfahrer geben. Zudem gibt er in seinem Vortrag auf der Academy Stage in Halle 11.1 unter dem Titel: „ Pole Position mit Ausbildung im Handwerk“ am Freitag 13.09.24 von 10 bis 11 Uhr, einen tieferen Einblick in seinen beruflichen Werdegang. Ben Dörr erläutert: „Wer etwas mit Technik machen will, für den ist die handwerkliche Berufsausbildung nach der Schule der Königsweg. Die Ausbildung öffnet so viele Türen und es entstehen immer neue Wege und Möglichkeiten.“

Ben Dörr, McLaren Junior Pro Driver(Bild:  Dörr Motorsport)
Ben Dörr, McLaren Junior Pro Driver
(Bild: Dörr Motorsport)

Ben Dörr hat nach einem Realschulabschluss vor etwa acht Wochen seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker abgeschlossen. Seit April steht er als jüngster Werksfahrer im McLaren Team fest. Ohne technische Ausbildung, so Ben Dörr, geht im Motorsport eigentlich nichts. Ohne technisches Know-how kann man nicht konstruktiv am perfekten Setup der Fahrzeuge mitarbeiten. „Wer Rennen fährt, weiß, dass die Autos auch kaputt gehen. Hier brauchen wir neben der Mechanik, auch bei der Karosserie-Reparatur effiziente und leistungsfähige Werkzeuge. Die Aluminium-Karosserien der Supersportler sind nicht nur teuer, sondern auch sehr schwierig zu reparieren. Dabei hilft uns die Carbon GmbH mit dem CBR-Richtsystem seit vielen Jahren.“

Wie wichtig Karosserie-Know-how ist, weiß der neunzehnjährige Ben Dörr aus seinem aktuellen privaten Projekt – er restauriert gerade mit Unterstützung der Carbon GmbH ein Mini Cabrio aus dem Jahr 1974. „Beim Mini ist das Thema Karosserie genauso spannend wie die mechanischen Arbeiten. Es ist genial, dass ich dabei ähnliche Werkzeuge einsetzen kann, wie bei den Supersportlern“, beschreibt der Motorsportler.

Nach zahlreichen Erfolgen im Kartsport wechselte Ben Dörr mit 16 Jahren in den GT4 Automobilsport. 2022 feierte er dann zusammen mit Dörr Motorsport die Teammeisterschaft und den Fahrer-Vizemeistertitel in der ADAC GT4 Germany. 2023 fuhr er die Nürburgring Langstrecken-Meisterschaft NLS und den 24h Nürburgring im GT3-Rennfahrzeug. In diesem Jahr geht Ben Dörr mit McLaren und Dörr Motorsport in der DTM an den Start.

Am Donnerstag den 12.09. wird er auf dem Future Mobility Park auf der Agora im Freigelände der Automechanika von 12:30 – 13:30 Uhr über seine Automobilsport-Erfahrung berichten und Einblicke in den Rennsport der Zukunft geben.

Die Besucher der Automechanika werden mit Ben Dörr sicherlich spannende Tage in Frankfurt erleben. So verlost er beim Schadentalk am 13.09. in Halle 11.1 auf Stand C43 für Carbon ein brandneues CBR-System im Wert von 15.000 €. Außerdem steht er an verschieden Orten noch für Autogrammstunden bereit.

(we)

Carbon auf der Automechanika

Das Eigeltinger Unternehmen Carbon hat mit seinem CBR-System (Carbon Body Repair) das Thema Außenhaut-Reparatur auf ein neues Level gehoben, wie viele Unternehmer unter www.carbon.ag berichten. Das Unternehmen ist auf der Automechanika in Frankfurt gleich mehrfach vertreten:

Halle 11.0 Stand B31 (Carbon Hauptstand)

Halle 11.0 Stand E07 (Carbon Workshop)

F11 Stand E45 (Freigelände)

GAL.0 Stand A10 (Bundesverband Farbe)

GAL.0 Stand A15 (ZKF)

Halle 9.0 Stand D62 (ZDK)

Halle 9.0 Stand F61 (Zukunftswerkstatt)

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