Volkswagen ID.7 Symbiose aus Stahl und Aluminium

Von Jürgen Klasing 6 min Lesedauer

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„Nur noch elektrisch“ heißt es seit Anfang des Jahres im VW-Werk Emden. Hier laufen nun ausschließlich die elektrischen Modelle ID.4, ID.7 und ID.7 Tourer vom Produktionsband. Den ID.7 Tourer hat sich die Redaktion von »F+K« genauer angeschaut.

Nur in der Produktionshalle zu ent­decken: die Bodengruppe mit den dunklen, warmumgeformten Blechen und das Aluminium-Verstärkungsprofil im Schweller mit seinen Anker- blechen.(Bild:  Volkswagen)
Nur in der Produktionshalle zu ent­decken: die Bodengruppe mit den dunklen, warmumgeformten Blechen und das Aluminium-Verstärkungsprofil im Schweller mit seinen Anker- blechen.
(Bild: Volkswagen)

Bisher fertigte der VW-Konzern im 1964 gegründeten Werk Emden mit rund 6.500 Mitarbeitern die Modelle Passat, Arteon und Arteon Shooting Brake – alle auf der MQB-Plattform, entweder mit konventionellem oder Hybrid-Antrieb. Anfang 2025 verlegte der Konzern die Produktion dieser Modelle in andere Werke. In Emden produziert Volkswagen heute nur noch E-Fahrzeuge, wie den ID.7 in den Varianten ID.7 Limousine und ID.7 Tourer, auf der spezifischen MEB-Plattform.

Die zur oberen Mittelklasse gehörende ID.7 Limousine fertigt der Konzern bereits seit 2023, den Tourer liefern die Wolfsburger seit Mitte 2024 an die Kunden aus. Beide Modellvarianten verfügen über einen Heckantrieb und sind mit zwei unterschiedlichen Batteriekapazitäten bestellbar. Zusätzlich stellte VW Anfang 2024 eine sportliche ID.7-GTX-Ausführung vor, die mit einem Allradantrieb ausgestattet ist.