Nachhaltige Reparatur Vom Schlagwort zum Geschäftsmodell

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Nachhaltigkeit zahlt sich aus, ist Fabien Boschetti, Sales Vice President für Axalta Refinish in der Region Europa, Naher Osten und Afrika, überzeugt. Nachhaltigkeit sei ein greifbares, bedeutsames und entscheidendes Element einer erfolgreichen Geschäftsstrategie.

Mit der Fast-Cure-Low-Energy-Technologie von Axalta lässt sich der Trocknungsprozess beschleunigen. (Bild:  Axalta)
Mit der Fast-Cure-Low-Energy-Technologie von Axalta lässt sich der Trocknungsprozess beschleunigen.
(Bild: Axalta)

Nachhaltigkeit stand in vergangenen Zeiten nicht immer im Einklang mit der Unternehmensstrategie und wurde eher als Nebensächlichkeit betrachtet. Diese Zeiten sind jedoch lägst vorbei.

In einer Studie aus dem Jahr 2022 (siehe www.statista.com) berichteten 59 Prozent der C-Level-Führungskräfte großer Unternehmen weltweit, dass ihre Firmen nachhaltigere Materialien einsetzten. Weitere 59 Prozent erklärten, dass ihre Unternehmen ihre Energieeffizienz steigerten. Zudem genießen Marken mit einem nachhaltigeren Produktportfolio laut einer Studie von McKinsey mehr Kundenloyalität, als Marken mit einem weniger nachhaltigen Angebot . Und schließlich kam eine von PwC durchgeführte Studie im Jahr 2022 zu dem Ergebnis, dass 77 Prozent der Menschen bei ihrer Kaufentscheidung von der Umweltbilanz eines Unternehmens beeinflusst werden.

Fabien Boschetti, Sales Vice President für Axalta Refinish in der Region Europa, Naher Osten und Afrika, erläutert: „Nachhaltigkeit ist kein schwammiges Schlagwort mehr, das bei Vorträgen eingeworfen wird, nur um einen positiven Eindruck zu schaffen. Sie ist ein greifbares, bedeutsames und entscheidendes Element einer erfolgreichen Geschäftsstrategie. In unserer Rolle als globaler Lackhersteller nehmen wir bei Axalta unser Engagement für Nachhaltigkeit seit jeher sehr ernst“.

Dieses Engagement ende nicht bei Produkten und Technologien, sowie der verantwortlichen Herstellung und ethischen Geschäftspraktiken. Sein Unternehmen betrachte vielmehr auch, was es tun könne, um die Kunden beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

Engagement für eine nachhaltige Zukunft

Axalta Refinish verfügt laut eigenen Angaben über ein großes Portfolio an umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten, Hilfsmitteln und Ressourcen, die unter dem Motto „Beleaf“ stehen. Sie würden darauf abzielen, die Geschäfte der Axalta-Kunden zu stärken.

Fabien Boschetti, Sales Vice President für Axalta Refinish in der Region Europa, Naher Osten und Afrika, meint: „Nachhaltigkeit ist kein schwammiges Schlagwort mehr.“ (Bild:  Axalta)
Fabien Boschetti, Sales Vice President für Axalta Refinish in der Region Europa, Naher Osten und Afrika, meint: „Nachhaltigkeit ist kein schwammiges Schlagwort mehr.“
(Bild: Axalta)

„Wir arbeiten konsequent daran, unsere eigenen Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Dazu gehört das Engagement, bis 2040 CO2-Neutralität zu erreichen. 80 Prozent unserer neuen Technologien und Innovationen werden bis 2030 über einen Nachhaltigkeitsvorteil verfügen“, sagt Boschetti. Dazu würde beispielsweise die patentierte Fast-Cure-Low-Energy-Technologie gehören. Diese nutze sowohl die Umgebungstemperatur als auch die Luftfeuchtigkeit, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen.

Zudem verringere das Fast-Cure-Low-Energy-System Emissionen und Energieverbrauch – Elektrizität angeblich um bis zu 49 Prozent und Gas um bis zu 57 Prozent – sowie den Materialverbrauch um bis zu 25 Prozent.

Das System wird von den drei Reparatur-Lackmarken Cromax, Spies Hecker und Standox angeboten. Durch den beschleunigten Trocknungsprozess sollen die Prozesszeiten um 50 Prozent reduziert werden.

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