Würzburger Karosserie- und Schadenstage 2026 Wie verändern sich Berufsbilder durch KI und Robotik

Von Christian Otto 3 min Lesedauer

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Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken werden Technologien ins Spiel gebracht, die wiederum auch Ängste schüren, dass ganze Berufsbilder verschwinden. Doch wie realistisch sind solche Szenarien. Eine sehr gut besetzte Diskussionsrunde widmet sich in Würzburg diesem Thema.

Bei der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Berufsbilder im Zeitalter von KI und Robotik“ wird auch Steven Didssun (Bildmitte), Präsident des Bundesverband Fahrzeuglackierer, einen Part übernehmen. (Bild:  Stefan Bausewein)
Bei der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Berufsbilder im Zeitalter von KI und Robotik“ wird auch Steven Didssun (Bildmitte), Präsident des Bundesverband Fahrzeuglackierer, einen Part übernehmen.
(Bild: Stefan Bausewein)

Immer wieder hört man in den K&L-Betrieben, dass es an Nachwuchs und an Fachkräften mangelt. Das Thema hat sich zu einem enormen Stressfaktor entwickelt. Moderne technologische Antworten werden gern mit den Sammelbegriffen KI oder Robotik abgebildet. Die Würzburger Karosserie- und Schadenstage 2026 (WKST) gehen hier mit Vorträgen und Ausstellungsinhalten in die Tiefe.

Beispiele dafür sind die Vorträge vom PPG-Manager Arek Fiedorowicz, der unter anderem zusammen mit dem Partner Blutech AG den Lackier-Roboter PaintGo mit nach Würzburg bringt oder aber Dr. Alexander Grimm der mit Aspaara praxisbewährte Karosserieplanung mit einer eigens konzipierten Künstlichen Intelligenz vorstellt.

Die Reaktionen auf die ersten Cobots und KI-Lösungen, die getestet oder sogar schon eingesetzt werden, sind meist zurückhaltend oder sogar offen kritisch. Gerade bei dem Einsatz von Robotern drücken viele in Social Media oder im Gespräch die Befürchtung aus, dass das eher dazu führt, das ganze Berufsgruppen verschwinden könnten.

Doch wie realistisch sind solche Szenarien? Wo liegen die Grenzen der Technologien? Und welche Chancen ergeben sich für die Fachkräfte? Denn mit die anspruchsvollen Systeme brauchen weiterhin Menschen, die sie einsetzen und permanent optimieren.

Vor diesem Hintergrund wird auch bei den WKST diskutiert. Bei der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Berufsbilder im Zeitalter von KI und Robotik“, treffen dabei die angesprochenen Experten Fiedorowicz und Grimm auf Thomas Aukamm als Hauptgeschäftsführer des Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik und Steven Didssun, Präsident des Bundesverband Fahrzeuglackierer, der selbst einen Betrieb leitet. Komplettiert wird die Runde von Roger Blum, dem Inhaber der Blutech AG, der wie Grimm auch seinen Blick aus der Schweiz mit einbringen kann.

Würzburger Karosserie- und Schadenstage 2026

Würzburger Karosserie- und Schadenstage

Unter dem Leitthema „K&L-Betriebe im Stresstest – Die Branche unter dem Einfluss von Gigacasting, Leasing, Digitalisierung und KI“ bieten Ihnen die Würzburger Karosserie- und Schadenstage am 20. & 21. März 2026 wertvolle Einblicke, spannende Diskussionen und praktische Tipps, um Ihren Betrieb zukunftssicher aufzustellen.

Diese Themenschwerpunkte erwarten Sie:

  • Großgussteile im Fahrzeugbau – was bedeutet das für die Reparaturfähigkeit?
  • Rechtlicher Blick auf Haftungsfragen bei Unfällen mit Leasingfahrzeugen
  • Effizienzsteigerung im Betrieb
  • Einsatz von KI und Robotik
  • Schadensteuerung – Einfluss und Perspektiven

NEU: Die Hands-on-Werkstatt-Meile im Außenbereich, in der Sie innovative Werkzeuge direkt vor Ort testen können.

Die Würzburger Karosserie- und Schadenstage führen die Fachmedien »Fahrzeug+Karosserie« und »kfz-betrieb« in Kooperation mit dem ZKF und der Kanzlei Voigt Rechtsanwälte durch. Unterstützt wird das Event schon von Beginn an von den Platin-Partnern Carbon und Dekra sowie seit Jahren von Fixauto und PPG Nexa Autocolor. Hinzu kommt 2026 die Automechanika Frankfurt als Platin-Partner.

Darüber hinaus unterstützen die Gold-Partner AZO, Betag, Bosch, Color Company, Emil Frey Autoteilewelt, Glasurit, Heni, Innovation Group, PDR.Cloud, Riparo und TÜV Rheinland die Veranstaltung. Diese wird zudem von einer großen Fachausstellung mit bis zu 90 Ausstellern begleitet. Erstmals gibt es in diesem Jahr die Werkstattmeile, wo Teilnehmer neue Werkzeuge selbst ausprobieren können.

Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt 1.270 Teilnehmer die WKST, über 750 davon trafen sich auf der zugehörigen Abendveranstaltung. Wollen auch Sie beim K&L-Branchentreff des Jahres dabei sein? Dann melden Sie sich hier zu diesem Mega-Event an.  (co)

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