Aufbauhersteller ZKF initiiert europäische Arbeitsgruppe unter der AIRC

Von Christian Otto 1 min Lesedauer

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Der Druck aus Brüssel nimmt in Richtung der Fahrzeugbauer und insbesondere der Aufbauhersteller kontinuierlich zu. Um gemeinsam und organisiert gegen die Vorgabenflut aufzutreten, gründete sich gestern eine neue Arbeitsgruppe mit einigen europäischen Mitgliedern.

Die Teilnehmer des Kick-off der Arbeistgruppe AIRC Body Builders Section.(Bild:  Otto)
Die Teilnehmer des Kick-off der Arbeistgruppe AIRC Body Builders Section.
(Bild: Otto)

Am Vortrag des ZKF-Branchentreff treffen sich auch diverse Ausschüsse und Arbeitsgruppen. Besonders international ging es bei den Verantwortlichen aus dem Nutzfahrzeugbereich zu.

Der Treiber sind die Entwicklungen bei der EU. Aus Brüssel ereilt die Branche derzeit eine Vorgabenflut. Deshalb brauche es laut Claus Evels, Vizepräsident und Vorsitzender des ZKF-Ausschusses Fahrzeugbau, eine gemeinsame europäische Stimme, um die Interessen der Aufbauhersteller dort stärker zu vertreten.

Das könnte das Logo der Arbeitsgruppe werden.(Bild:  ZKF, Thomas Krebs)
Das könnte das Logo der Arbeitsgruppe werden.
(Bild: ZKF, Thomas Krebs)

Der zuständige Weltverband Association Internationale des Réparateurs en Carrosserie (AIRC) wurde bisher im Nutzfahrzeugbereich noch nicht so nachdrücklich in Richtung EU aktiv. Man wollte aber bewusst unter dem AIRC-Dach eine neue Arbeitsgruppe bilden. Diesem Antrag wurde laut Evels vom Weltverband auch entsprochen.

Deshalb trafen sich gestern Vertreter von Fahrzeugbauverbänden aus Frankreich, Österreich, Dänemark und Großbritannien nach Einladung des ZKF in Weimar zu einem Kick-off. Auch Belgien und die Schweiz möchten sich perspektivisch beteiligen.

Name und Logo stehen

Unter der AIRC-Flagge soll die neue Gruppe demnächst ihre Themen bündeln und sich regelmäßig austauschen. In Richtung EU werde man in der englischen Sprache kommunizieren. Als Name für die Gruppe wurde einstimmig AIRC Body Builders Section festgelegt. Auch ein erster Logovorschlag wurde kurz nach der Sitzung schon erstellt.

Neben Claus Evels wurde der ZKF auch durch Dierk Conrad, Geschäftsführer Nutzfahrzeuge, vertreten. Zudem nahmen an der hybriden Sitzung Peter Fischerleitner (WKO, Österreich), Thomas Krebs (SKAD, Dänemark), Rodolphe Hedouin, Didier Dugrand und Bruno Martin (alle FFC, Frankreich) sowie Tom Hudd (NBRA, UK) teil.

Die Runde trifft sich nun regelmäßig und tauscht sich zu den aktuell wichtigsten Themen aus. Besonders kritisch ist derzeit die Verordnung über Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft bei der Fahrzeugkonstruktion und die Entsorgung von Altfahrzeugen (ELV-Verordnung). Hier wird die Gruppe als erstes aktiv.  (co)

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