Jahresbilanz BASt prognostiziert mehr Unfälle als 2022

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Die Deutschen fahren in diesem Jahr mehr Auto als im letzten. Aber noch immer weniger als vor der Pandemie.

(Bild:  sp-x)
(Bild: sp-x)

Auch wenn immer mehr Autos immer mehr Kilometer zurücklegen, sinkt die Zahl der schwer verletzten und getöteten Verkehrsteilnehmer. So lässt sich die vorläufige Jahresbilanz der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zusammenfassen.

Die Gesamtfahrleistung wird im laufenden Jahr voraussichtlich bei 726 Milliarden Fahrzeugkilometern liegen. Das sind 2,1 Prozent über dem Wert von 2022, was aber noch deutlich unter der vor der Pandemie zurückgelegten Distanz liegt. 2019 lag die Fahrleistung der Deutschen bei 755 Milliarden Kilometern. Seitdem ist der Kfz-Bestand laut den aktuellen offiziellen Zahlen auf zuletzt rund 60,1 Millionen Einheiten gewachsen.

Weniger Schwerverletzte und Verunglückte

Zugelegt hat auch die Zahl der Unfälle. Die BASt rechnet bis Jahresende mit einem Plus von gut 4.000 auf insgesamt 294.000. Die Zahl der Verunglückten wird dabei auf rund 370.000 Personen ansteigen (2022: 363.922). Bei den schweren Personenschäden – Schwerverletzte und Getötete zusammen – wird das Ergebnis 2023 der Prognose zufolge knapp unter dem Vorjahr liegen (2022: 60.515).

Der deutlichste Rückgang bei den Todesopfern ist bei Radfahrern zu beobachten (minus 5 %). Bei Fußgängern bleibt der Wert stabil und bei Krafträdern mit amtlichen Kennzeichen ist mit einem Anstieg um vier Prozent zu rechnen.

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