ZLW-Warnung Betrüger geben sich als Berufsgenossenschaft aus

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Die hohe Bürokratie macht es Betrügern mit einer neuen Masche leicht: Im Namen von Berufsgenossenschaften schreiben sie Betriebe an und fordern Gebühren für aushangpflichtige Schilder oder angebliche Präventionskurse. Betroffen sind alle Branchen, auch Kfz-Betriebe.

Per Mail oder per Post verschicken Unbekannte derzeit Rechnungen im Namen einer Berufsgenossenschaft. Wegen angeblicher neuer Verordnungen werden Gebühren fällig, die die Betriebe zahlen müssen, heißt es darin.(Bild:  ProMotor)
Per Mail oder per Post verschicken Unbekannte derzeit Rechnungen im Namen einer Berufsgenossenschaft. Wegen angeblicher neuer Verordnungen werden Gebühren fällig, die die Betriebe zahlen müssen, heißt es darin.
(Bild: ProMotor)

Die ZLW warnt Kfz-Betriebe vor einer neuen Betrugsmasche. Dabei verschicken Kriminelle im Namen einer Berufsgenossenschaft E-Mails und Briefe und weisen auf neue Bestimmungen hin. Unter anderem geht es um angebliche gebührenpflichtige Hinweisschilder zu Augenspülungen oder um verpflichtende und ebenfalls gebührenpflichtige Präventionsschulungen. Die Schreiben enthalten entsprechende Zahlungsanweisungen.

Nichts davon stimmt, lediglich das Wording der Schreiben – also Abkürzungen und Begriffe aus dem Themenfeld der Berufsgenossenschaften. Vor dieser Masche warnt auch der Spitzenverband der Unfallversicherer, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Nach Auskunft der DGUV sind gleich mehrere Branchen und Versicherte betroffen. Inzwischen wurde Anzeige erstattet.