DAT-Report 2024 Viele Verbraucher wollen erst in einigen Jahren auf E-Autos umsteigen – oder gar nicht

Von Dr. Martin Achter 4 min Lesedauer

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Die Bundesregierung will bis 2030 rund 15 Millionen E-Autos auf die Straße bringen. Doch viele Pkw-Halter planen den Umstieg erst in einigen Jahren, wie der aktuelle DAT-Report zeigt. Skeptisch sind Verbraucher auch, was neue Automarken aus China angeht – und hinsichtlich alternativer Nutzungskonzepte wie Autoabos.

Viele Verbraucher sind skeptisch, was den Umstieg auf ein E-Auto angeht. Dieses und viele andere Themen rund um die individuelle Mobilität mit dem Auto beleuchtet der DAT-Report 2024. Das Nachschlagewerk für die Automobilbranche feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiliäum.(Bild:  Achter – VCG)
Viele Verbraucher sind skeptisch, was den Umstieg auf ein E-Auto angeht. Dieses und viele andere Themen rund um die individuelle Mobilität mit dem Auto beleuchtet der DAT-Report 2024. Das Nachschlagewerk für die Automobilbranche feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiliäum.
(Bild: Achter – VCG)

Für viele Pkw-Halter kommt der Umstieg auf ein E-Auto einer Umfrage der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) zufolge erst in einigen Jahren in Frage – wenn überhaupt. Etwa ein Viertel (24 Prozent) würde zwar umsteigen, hat aber noch keine zeitliche Vorstellung dazu, wie aus dem DAT-Report 2024 hervorgeht, den die DAT am Dienstag in Berlin vorstellte. Drei Prozent haben demnach schon ein E-Auto. Und 34 Prozent wollen gar nicht vom Verbrenner abrücken.

Die übrigen 39 Prozent ziehen den Daten zufolge einen Umstieg zumindest näher in Betracht. Fast die Hälfte davon (47 Prozent) will sich dafür aber länger als fünf Jahre Zeit lassen. Ein Fünftel könnte sich den Umstieg dagegen schon in den nächsten zwei Jahren vorstellen.