Am 14. Juni 1975 ging der des amerikanischen Bildhauers Alexander Calder gestaltete BMW 3.0 CSL beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an den Start. Er war der erste einer bis heute anhaltenden Reihe an Renn- und Serienwagen, die den Begriff Kunst auf Rädern perfekt verkörpern.
„Ich liebe dieses Auto. Es ist besser gelungen als mein Kunstwerk“, sagte Künstler Andy Warhol über sein Werk, das BMW-Art-Car 1979 (vo. li.). Vier Jahre zuvor feierte die ungewöhnliche Fahrzeugreihe ihre „Erstaufführung“.
(Bild: Enes Kucevic)
Seit 50 Jahren bietet BMW mit seinen Kunst-Autos, den „Art Cars“ der Faszination von Künstlern mit dem Automobil eine Spielwiese: Hier werden Kunst und Design, Technologie und Innovation, Rennsport und Ingenieurswesen in einer Symbiose vereint. Die Sammlung der inzwischen 20 Art Cars bildet die Essenz des globalen Kulturengagements mit über hundert Initiativen in den Bereichen zeitgenössische Kunst, Musik und Film sowie Design. Die „rollenden Skulpturen“ von Alexander Calder bis Julie Mehretu sind ein Querschnitt durch die Kunstgeschichte der letzten fünf Jahrzehnte: Minimalismus, Pop-Art, magischer Realismus, Abstraktion, Konzeptkunst und Digitale Kunst.
Ausgewählt wurden und werden die Künstlerinnen und Künstler durch international besetzte Jurys von Museumsdirektoren. Im engen Austausch mit den Ingenieur- und Designteams der BMW-Group entwickeln sie frei ihre Konzepte und setzen gegenseitige Impulse für ihre Arbeit. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums findet mit der BMW-Art-Car-World-Tour ein Ausstellungsprogramm auf allen fünf Kontinenten mit zahlreichen begleitenden Aktionen statt.
Ein Jubiläum rund um die Welt
„Die BMW Art Car Sammlung feiert 50 Jahre künstlerischer Freiheit und visionärer Gestaltung. Die 20 Fahrzeuge sind zu internationalen Ikonen geworden, die Geschichten von Gesellschaft, Technologie und Performance erzählen. Unser Kunst- und Kulturengagement ist langfristig ausgerichtet. Wir entwickeln die Sammlung kontinuierlich weiter und bringen Kunst und Automobil auf einzigartige Weise zusammen," so Ilka Horstmeier, Personal- und Immobilienvorständin, BMW Group.
Auch das BMW Museum, die Heimat der BMW Art Cars, sofern diese nicht weltweit unterwegs sind, widmet sich der Sammlung und vereint in einer Sonderausstellung gleich zwei Jubiläen. Die BMW 3er Serie feiert 2025 ebenfalls ihr 50-jähriges Bestehen und neben einer historischen Übersicht aller BMW 3er Modelle zeigt das Museum ab 17. Juni auch die BMW M3 Art Cars von Sandro Chia, Michael Jagamara Nelson und Ken Done.
Neues Buch, neues Modell, neue Modekollektion
Ergänzend zum Ausstellungsprogramm veröffentlicht BMW anlässlich des Jubiläums vielfältige Kunst- und Lifestyle-Produkte für die weltweite BMW-Art-Car-Fangemeinde. Die Miniatur im 1:18 Maßstab des 20. Art Cars von Julie Mehretu ist im BMW-Lifestyle-Shop verfügbar, eine 1:43 Variante folgt später im Jahr. Gemeinsam mit dem Kunstbuchverlag Hatje Cantz präsentiert man die dritte Auflage des Katalogs „BMW Art Cars“. In Interviews mit den Gründern der Sammlung und ausführlichen Essays zu jedem der 20 Art Cars wird die kunsthistorische Relevanz und Bandbreite der Arbeiten deutlich. Das Coverdesign der Neuauflage stammt von Julie Mehretu. Und nach den beliebten Modekollektionen mit Alexander Calder und Roy Lichtenstein wird im Laufe des Jahres die dritte Zusammenarbeit mit Puma zu den BMW Art Cars verkündet.
Geboren aus Leidenschaft: die BMW Art Car Collection
Am 14. Juni 1975 ging der des amerikanischen Bildhauers Alexander Calder gestaltete BMW 3.0 CSL beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an den Start. Die Aktion war als einmalige Kooperation zwischen Künstler und BMW angedacht. Das Publikum feuerte den kunterbunten Rennwagen an, Kinder jubelten und freuten sich. Und BMW entschied: das muss weitergehen! Alles begann mit der Leidenschaft für Kunst und Rennsport des französischen Auktionators und Rennfahrers Hervé Poulain. 1975 fand Poulain für sein Vorhaben, mit einem künstlerisch gestalteten BMW beim legendären Langstreckenrennen von Le Mans an den Start zu gehen, in dem Gründer und damaligen Leiter von BMW Motorsport Jochen Neerpasch einen visionären Verbündeten. Auch wenn das erste BMW Art Car nach sieben Stunden auf der Rennstrecke ausschied, war es der absolute Publikumsliebling und der Grundstein für die Serie war gelegt.
In enger Zusammenarbeit mit dem legendären New Yorker Galeristen Leo Castelli folgen BMW Art Cars von amerikanischen Künstlern wie Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol, die allesamt mit Hervé Poulain und BMW Team in Le Mans mitfuhren. Von 1982 bis 1992 öffnete sich die BMW-Art-Car-Collection der Welt und Künstlerinnen und Künstler gestalteten unterschiedliche Serienfahrzeuge: Ernst Fuchs, Robert Rauschenberg, Michael Jagamara Nelson, Ken Done, Matazo Kayama, César Manrique, A. R. Penck, Esther Mahlangu, Sandro Chia und David Hockney. 1999 kehrte BMW mit dem Prototypen BMW V12 LMR und der amerikanischen Konzeptkünstlerin Jenny Holzer in den Motorsport zurück. Acht Jahre später erschuff Olafur Eliasson „Your mobile expectations: BMW H₂R Project“ auf Basis eines Wasserstoff-Rennwagens, der zuvor zahlreiche Rekorde gebrochen hatte. Jeff Koons, John Baldessari, Cao Fei und Julie Mehretu ergänzen in den letzten 15 Jahren dynamische Rennwagen. Seit seiner Erfindung vor bald 140 Jahren setzen sich Künstlerinnen und Künstler weltweit kritisch wie euphorisch mit dem Automobil auseinander. Die BMW Art Car Reihe trägt seit 50 Jahren maßgeblich zu diesem inspirierenden Dialog bei.
Stand: 08.12.2025
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Und hier die Art-Cars in chronologischer Reihenfolge