E-Mobilität Dekra eröffnet Batterie-Prüfzentrum

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Eine neue Dekra-Anlage testet künftig Akkus für E-Fahrzeuge mit mechanischen Tests, Leistungsmessungen und extremen Belastungsprüfungen. Der Prüforganisation zufolge flossen Investitionen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich; vorgesehen sind bis zu vierzig Arbeitsplätze.

Zur Inbetriebnahme waren unter anderem Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (links), der Landrat des Landkreises Oberspreewald‑Lausitz, Siegurd Heinze (rechts), sowie Dekra‑Deutschland‑Chef Guido Kutschera (Mitte) vor Ort.(Bild:  Dekra/ Rasche Fotografie)
Zur Inbetriebnahme waren unter anderem Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (links), der Landrat des Landkreises Oberspreewald‑Lausitz, Siegurd Heinze (rechts), sowie Dekra‑Deutschland‑Chef Guido Kutschera (Mitte) vor Ort.
(Bild: Dekra/ Rasche Fotografie)

Mit dem Batterie Test Center am Lausitzring erweitert die Sachverständigenorganisation Dekra ihr Prüf- und Testangebot. Die Anlage soll Akkus für Elektrofahrzeuge und andere Anwendungen auf Sicherheit und Leistungsfähigkeit prüfen. Die Leitung übernehme Thomas Hucke, teilte das Unternehmen mit. Das Zentrum soll Batterien – unter anderem für Elektrofahrzeuge – umfassend untersuchen.

Nach Unternehmensangaben umfasst das Spektrum mechanische Untersuchungen, Leistungs- und Umweltprüfungen sowie Missbrauchstests, bei denen Energiespeicher gezielt über die bestimmungsgemäße Nutzung hinaus belastet werden. Die Dienstleistungen stehen entwicklungsbegleitend ebenso bereit wie für Homologation, Zertifizierung, Qualitätssicherung und Marktüberwachung. „Der Standort Klettwitz steht wie kein zweiter im Dekra-Konzern dafür, Fahrzeuge, bevor sie in Verkehr kommen, auf Herz und Nieren zu prüfen – damit alle Beteiligten wissen: Die Technik ist sicher“, betont Deutschland-Chef Guido Kutschera. „Genau deshalb eröffnen wir das Batterie Test Center nicht irgendwo in der Welt, sondern hier in der Lausitz.“

Der Lausitzring habe sich zu einem wichtigen Standort des Prüfkonzerns entwickelt: In acht Jahren sei die Mitarbeiterzahl gestiegen und das neue Batteriezentrum schaffe weitere Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte. „Als wir vor knapp acht Jahren den Ring übernommen haben, hatte das Unternehmen hier insgesamt 70 Beschäftigte. Heute sind wir 290. Allein im Batterie Test Center werden wir bis zu 40 qualifizierte Arbeitsplätze haben“, erläutert Erik Pellmann, Fachbereichsleiter Automobil Test Center.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke bezeichnete das Zentrum als wichtiges Signal für den Strukturwandel in der Lausitz. Die Region entwickle sich zu einem Zentrum für Energietechnologien und E-Mobilität: „Sichere und verlässliche Batterietechnologien sind eine Zukunftsbranche und stärken die Wertschöpfungsketten der E-Mobilität in Brandenburg“, erklärte er bei der Eröffnung.

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