Marketing „Die Betriebe haben oft die Expertise, aber nicht die Sichtbarkeit.“

Von Christian Otto 5 min Lesedauer

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Christoph Brinke führt mit seiner Frau die auf K+L-Betriebe spezialisierte Online-Marketing-Agentur Smoke and Luck. Im Gespräch erklärt er, welche Fallstricke es für Unternehmen in Social Media gibt, wie sie sowohl Kunden als auch Fachkräfte richtig ansprechen und welche Förderungsmöglichkeiten es in diesem Bereich gibt.

Christoph Brinke hilft mit seiner Agentur, die Sichtbarkeit von K+L-Betrieben gezielt zu erhöhen. (Bild:  Smoke an Luck)
Christoph Brinke hilft mit seiner Agentur, die Sichtbarkeit von K+L-Betrieben gezielt zu erhöhen.
(Bild: Smoke an Luck)

Herr Brinke, den eigenen Betrieb über Social Media vorzustellen, findet unter den Unternehmen immer mehr Anklang. Doch reicht reine Präsenz?

Christoph Brinke: Ja, die meisten haben Facebook oder Instagram. Aber wenn ich in die Analysetools hineinschaue, sehe ich immer das Gleiche: Präsenz ohne Plan, Aktivität ohne Wirkung. Sie posten irgendwas – mal ein Foto, mal „Frohe Weihnachten“, mal eine Stellenanzeige – und wundern sich, warum nichts passiert. Die klare Regel aus den Zahlen: Je mehr es nach Werbung aussieht, desto schlechter läuft es und je authentischer, desto besser. Ich sehe Betriebe mit Hochglanzfotos die kaum Reichweite generieren. Dann zeigen wir echte Werkstatt-Momente, den Lackierer bei der Arbeit, die Transformation eines Schadens, und plötzlich geht die Engagement-Rate hoch.