ZKF-Branchentreff Einsicht bei den Schadenlenkern?

Von Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz 11 min Lesedauer

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Kooperatives Schadenmanagement war das Diskussionsthema während des Pkw-Symposiums auf dem ZKF-Branchentreff in Koblenz. Es gab reichlich Kritik an den Schadenlenkern – die wiederum zeigten sich gesprächsbereit.

Beim ZKF-Branchentreff diskutierten Schadenlenker mit Werkstattvertretern über die künftige Ausrichtung des Schadenmanagements.(Bild:  ZKF)
Beim ZKF-Branchentreff diskutierten Schadenlenker mit Werkstattvertretern über die künftige Ausrichtung des Schadenmanagements.
(Bild: ZKF)

Erstmals wollten sich in diesem Jahr Versicherer und Schadenlenker öffentlich den kritischen Fragen des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) stellen. Dabei sollte unter anderem thematisiert werden, was Versicherer unter dem Begriff „kooperatives Schadenmanagement“ verstehen. Würde dies beispielsweise bedeuten, dass Partnerwerkstätten zu auskömmlichen Konditionen arbeiten können, oder dass Schadenlenker und Versicherer künftig die heute gängige Praxis der Rechnungskürzung unterlassen?

Fakt ist: Viele der in der Schadenlenkung aktiven Werkstätten haben unter der Kostenexplosion zu leiden. Ob Energiekosten, Teilepreise oder gestiegene Lohnforderungen – die Belastungen der Betriebe sind exorbitant gestiegen. Darüber hinaus laufen heute viele Reparaturwerkstätten an ihrer Kapazitätsgrenze. Vorlaufzeiten von sechs oder mehr Wochen sind heute die Regel.