Wietmarscher Ambulanz und Sonderfahrzeug GmbH Elektrische Rettungsfahrzeuge

Von Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz 3 min Lesedauer

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Die E-Mobilität ist auch bei Transportern und Lkw nicht mehr aufzuhalten. Das hat das Unternehmen WAS erkannt und ein eigenes Fahrzeug entwickelt. Mit ihm fasst es mehr und mehr Fuß im Bereich von Rettungsfahrzeugen.

Mit dem WAS 500 E-RTW rollt der erste vollelektrische E-Rettungswagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 5,5 t durch Hannovers Straßen. (Bild:  WAS)
Mit dem WAS 500 E-RTW rollt der erste vollelektrische E-Rettungswagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 5,5 t durch Hannovers Straßen.
(Bild: WAS)

Insbesondere wenn es sich um Fahrzeuge handelt, die Leben retten, ist es schwierig, neue Antriebskonzepte zu etablieren. Diese Erfahrung musste auch die Wietmarscher Ambulanz und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) machen. Dennoch ließ sich das Unternehmen nicht beirren. Denn der Hersteller von unter anderem Rettungsfahrzeugen, Ambulanzen und mobilen Kliniken erkannte die steigende Nachfrage nach E-Fahrzeugen.

Das Problem: Als WAS 2018 begann, sich nach Möglichkeiten umzuschauen, ließ sich auf dem Markt kein E-Fahrzeug finden, das den Ansprüchen im Rettungsdienst gewachsen war. Christoph Stegemann, verantwortlich für die Marktentwicklung bei WAS: „Es geht dabei nicht allein darum, das Fahrzeug elektrisch fahren zu lassen. Sondern es geht um den gesamten Kofferaufbau, die Heizung und Klimatisierung usw. Das ist die viel größere Herausforderung beim elektrischen Krankentransporter.“