Im soeben neu gestarteten Autojahr 2025 wird der Großteil der automobilen Neuheiten von einem Elektromotor angetrieben. Neue Verbrenner sind klar in der Minderheit. Eine Modell-Übersicht nach Marken.
Viele E-Modelle in SUV-Optik starten 2025 neu. Einer davon ist der Elroq, den Skoda dem Erfolgsmodell Enyaq als kleineren und günstigeren Bruder zur Seite stellt.
(Bild: Skoda)
Die Autohersteller bringen in diesem Jahr wieder zahlreiche Modellneuheiten auf den Markt. Viele davon sind reine Elektrofahrzeuge, viele starten erneut im SUV-Segment. Eine Übersicht ohne Gewähr auf Vollständigkeit, dafür aber von A bis X.
Abarth
Der sportliche Fiat-Ableger schickt Anfang 2025 mit dem 600e sein bislang stärkstes E-Modell an den Start. In der limitierten „Scorpionissima“-Version leistet er 207 kW. Der kleine, nur 4,12 Meter kurze Crossover ist damit das leistungsstärkste Serienfahrzeug in der Firmengeschichte von Abarth. Alternativ gibt es die Einstiegsvariante mit 175 kW. Die kostet 45.000 Euro, das Top-Modell kommt auf 49.000 Euro.
Alfa Romeo
Nachdem die Italiener ihr zuletzt geschrumpftes Modellprogramm mit zwei kleinen Crossovern wieder aufgestockt haben, steht nun die Neuauflage eines Bekannten an. Die zweite Generation des großen SUVs Stelvio steht auf der neuen Stellantis-Plattform STLA Large und erhält somit elektrische Antriebe, die erstmals in vierstellige Leistungsregionen vorstoßen könnten. Verbrenner können später nachgeschoben werden.
Alpine
Die sportliche Renault-Tochter startet mit einem Hot Hatch in die Zukunft als reine Elektromarke. Die Basis liefert der jüngst vorgestellte R5, bei Optik, Abstimmung und Antrieb darf sich Alpine aber deutlich abheben: Bis zu 160 kW liefert der Kleinwagen, die Reichweiten bleiben im Gegenzug unter der 400-Kilometer-Marke. Basispreise zwischen 38.700 Euro und 42.000 Euro.
Die Ingolstädter haben den A4 erneuert und in A5 umbenannt. Die ungeraden Modellziffern sind künftig den Verbrennerautos vorbehalten – und die Mittelklassebaureihe mit Limousine und Kombi wird es nicht elektrisch geben. Stattdessen sind zu Preisen ab 45.200 Euro Benziner und Diesel mit bis zu 270 kW/367 PS zu haben, die unter einem gegenüber dem Vorgänger gestreckten Blechkleid stecken. Im nach wie vor edel möblierten Cockpit gibt es nun große Displays mit neuer Infotainment-Software.
Mit ordentlicher Verspätung bringen die Bayern zudem den elektrischen A6 E-Tron auf die Straße. Limousine und Kombi nutzen eine neue 800-Volt-Plattform und sollen bis zu 756 Kilometer weit kommen. Die Preise beginnen bei 62.800 Euro. Der Avant kostet jeweils 1.650 Euro mehr.
In der Elektro-Abteilung hat Audi mit dem Q6 E-Tron Sportback künftig außerdem eine neue Karosserievariante seines Porsche-Macan-Schwestermodells im Programm. Der coupéhafte Dachverlauf bei dem Crossover mit über 600 Kilometern Reichweite soll Design-affine Kunden ansprechen und den Energieverbrauch senken.
BMW
Kleine Kühlergrill-Nieren, klare Karosserielinien und der klassische Hofmeister-Knick an der hinteren Seitenscheibe: BMW setzt bei seinen neuen E-Autos auf eine Design-Philosophie mit leichtem Retro-Touch. Den Startschuss für die in München so bezeichnete „Neue Klasse“ gibt ein SUV, das die Nachfolge des iX3 antritt. Zu den Besonderheiten zählt ein 800-Volt-System mit neuen Rundzellen-Akkus, das rund ein Drittel mehr Reichweite bieten und deutlich schneller laden soll als die aktuellen Batterien. Zudem sollen die Autos der Neuen Klasse das automatisierte Fahren auf Level 3 beherrschen. Eine größere Umstellung dürfte für treue BMW-Kunden das neue Bedienkonzept erfordern.
Mit dem 4,83 Meter langen Mittelklasse-SUV Sealion 7 (übersetzt: Seelöwe) tritt der chinesische Autohersteller nicht zuletzt gegen das Tesla Model Y an. Den großen Bruder der ebenfalls maritim benannten Baureihen Dolphin und Seal (Seehund) wird es als Plug-in-Hybrid und rein elektrisch geben.
Letztere Variante soll über eine stärker in die Karosseriestruktur integrierte LFP-Batterie („Cell-to-Body“) verfügen, was unter anderem Platzvorteile gegenüber dem üblichen Einbau in einem Modulgehäuse im Unterboden bietet. Die Preise starten unter 50.000 Euro, die Reichweiten knapp unter 500 Kilometern.
Die US-Premiumarke bringt ihr elektrisches Basismodell nach Europa. Der Mittelklasse-Crossover Optiq ordnet sich unterhalb des Fünf-Meter-Modells Lyriq ein und basiert auf der neuen E-Plattform von General Motors.
Die Reichweiten sollen um die 400 bis 500 Kilometer betragen, Kunden die Wahl zwischen Heck- und Allradantrieb haben. Rund 70.000 Euro dürften in der Preisliste stehen.
Citroën
Die Franzosen stellen den C5 Aircross zum Modellwechsel auf eine neue Plattform („STLA Medium“). Das Mittelklasse-SUV soll im neuen kantigen Stil der Marke und vor allem deutlich gewachsen (zirka 4,75 Meter) vorfahren. Wählen kann der Kunde vermutlich zwischen Mild- und Plug-in-Hybrid sowie reinem Elektroantrieb. Der Citroën ist ein Schwestermodell des Peugeot 3008 und Opel Grandland, von denen er große Teile der Technik übernehmen wird. Die Preise der beiden Konzerngeschwister dürfte er allerdings deutlich unterbieten.
Stand: 08.12.2025
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Cupra
Der Seat-Ableger darf offenbar als erste Marke im VW-Konzern ein wirklich günstiges E-Auto auf den Markt bringen. Der Crossover-Kleinwagen wird Raval heißen und soll für um die 25.000 Euro zu haben sein. Der Bestellstart wird aber wohl erst gegen Ende des Jahres sein. Die Zwillingsmodelle von VW (ID 2) und Skoda (Epiq) folgen erst im Jahr 2026.
Über dem Duster ist noch Platz: Die rumänische Renault-Tochter füllt diesen mit dem 4,60 Meter langen Crossover Bigster. Als Hybridmodell bleibt der Neue unter 30.000 Euro, als reiner Verbrenner unter 25.000 Euro. Allradantrieb ist wie beim kleinen Bruder als Option zu haben. Einen Diesel hingegen gibt es nicht mehr, einen reinen E-Antrieb ebenfalls nicht. Als Öko- und Budget-Motor muss stattdessen wie zuletzt regelmäßig bei Dacia eine Autogasvariante (LPG) herhalten.
Dongfeng
Mit knuffigem Design und Reichweiten bis zu 310 Kilometern will das rund vier Meter lange City-Mobil Box ab dem Frühjahr den Markt für elektrische Kleinwagen erobern. Und so dem chinesischen Staatskonzern dabei helfen, in Europa Fuß zu fassen. Der Einstiegspreis dürfte bei zirka 22.500 Euro liegen.
Fiat
Nach mehr als einem Dutzend Jahren geht der Panda Anfang 2025 in eine neue Generation. Der Kleinstwagen trägt künftig den Vornamen „Grande“, bleibt aber unter der Vier-Meter-Grenze. Die Technik übernimmt der im klassischen „Tolle-Kiste“-Stil des 80er-Jahre-Vorgängers gehaltene Fünftürer von seinen Stellantis-Geschwistern Citroën C3 und Opel Frontera. Preislich dürfte er sich zwischen den beiden einordnen und als Verbrenner bei rund 15.000 Euro, als E-Mobil bei knapp 24.000 Euro starten. Im Gespräch ist zudem eine verlängerte Giga-Variante auf gleicher Technik-Plattform.
Ford
Ford bringt den Capri zurück. Die Neuauflage ist anders als das Original aus den späten 1960er Jahren kein europäisiertes Muscle Car, sondern ein elektrisch angetriebener Crossover mit Coupé-Dach. Punkten will das Schwestermodell des jüngst vorgestellten Explorer mit Reichweiten oberhalb von 600 Kilometern und einer Leistung von 210 kW (Long-Range-Variante).
Die Technik haben die Kölner wie schon beim Explorer in Wolfsburg zugekauft (ID 4/5), bei der Ausführung wurde aber viel Wert auf Eigenständigkeit gelegt. Die Preise starten bei 52.000 Euro. Eine Klasse tiefer startet die Elektroversion des zeitgleich gelifteten Crossovers Puma, der für 37.000 Euro eine Reichweite von bis zu 370 Kilometern bietet.
GAC
Mit dem Kompakt-SUV Aion V will der chinesische Autohersteller Guangzhou Automobile Group (GAC) Ende 2025 seine Präsenz in Deutschland starten. Der Antrieb erfolgt ausschließlich elektrisch, die Reichweiten sind mit bis zu 750 Kilometern üppig. Die Preise sollen unterhalb von 40.000 Euro beginnen.
Genesis
Wie Mercedes mit AMG oder BMW mit M-Technik will auch Genesis nun eine sportliche Submarke auflegen. Das erste Modell der Magma-Familie wird 2025 der Elektro-Crossover GV60 mit dann 360 kW Leistung.
Hyundai
Die Koreaner haben ihr Angebot von oben nach unten elektrifiziert. Mit dem Inster sind sie nun im Preissegment unter 25.000 Euro angekommen. Der kantig und eigenständig gestaltete Klein-Crossover positioniert sich preislich gegen Dacia Spring und Citroën C3, aber auch gegen die kommende Basisversion des Renault 5.
Die Reichweiten der mit unterschiedlich großen Batterien bestückten Varianten liegen jeweils über 300 Kilometern. Beim Laden ist der neue mit seiner 400-Volt-Technik allerdings deutlich langsamer als die Ioniq-Modelle der Marke.
Jeep
Die US-Offroadmarke bringt die Neuauflage des Compass auf den Markt. Das rund viereinhalb Meter lange Kompakt-SUV steht wie auch der neue Citroën C5 Aircross auf der neuen STLA-Medium-Plattform des Stellantis-Konzerns, die sowohl mit reinem Elektroantrieb als auch mit Mild- und Plug-in-Hybriden kombinierbar ist. Gebaut wird das Modell ab dem kommenden Jahr im italienischen Melfi, 2026 folgt eine Produktion in Nordamerika.
Kia
Die koreanische Marke zählt zu den Pionieren der modernen E-Mobilität und lässt beim Tempo weiterhin nicht nach. Mit dem EV4 startet später im kommenden Jahr ein kleiner Bruder des EV6. Der Mix aus Limousine und SUV arbeitet mit 400 statt 800 Volt, dürfte daher günstiger ausfallen und im 40.000-Euro-Segment fahren. Neben einer Fließheckvariante soll es auch ein Stufenheck geben.
Premiere dürfte außerdem der PV5 feiern, ein elektrischer Kleinbus, der das erste aus einer ganzen Reihe sogenannter Spezial- und Branchenfahrzeuge sein wird. Interessant könnte er unter anderem für Ridesharing-Dienste oder andere Mobilitätsanbieter sein.
Ein knappes Jahrzehnt war die Traditionsmarke Lancia von deutschen Straßen verschwunden, mit dem Ypsilon feiert sie nun ein Comeback. Die Neuauflage wächst in die Kleinwagenklasse hinein, erhält Technik von Opel Corsa und Peugeot 208. Der edel aufgemachte Italiener ist als Mildhybrid (74 kW/100 PS mit 48-Volt-Batterie), als Vollelektro-Version mit 115 kW und einer 50-kW-Lithium-Ionen-Batterie sowie als vollelektrische Sportvariante HF (207 kW) zu haben.
Land Rover
Mit dem Range Rover Electric bringt Land Rover sein erstes Elektro-SUV auf den Markt. Der Electric soll laut Hersteller das „leistungsstärkste elektrische Luxus-SUV“ werden. Auf welche Referenzmodelle sich diese Aussage bezieht, bleibt allerdings offen. Zu den derzeit stärksten E-SUV zählen der Lotus Eletre R mit 675 kW und der Tesla Model X Plaid mit 750 kW.
Mit dem Kompakt-SUV B10 will das Joint Venture von Stellantis und dem chinesischen Autobauer Leapmotor die globale Expansion starten. Technische Daten des Elektro-Crossovers gibt es noch nicht, optisch orientiert sich der Fünftürer an dem eine halbe Klasse größeren Leapmotor C10. Der Neue basiert aber bereits auf der „Leap 3.5“-Plattform, während der große Bruder noch die Version 3.0 nutzt. Preislich dürfte sich der Wettbewerber für VW ID 4 und Skoda Enyaq im Bereich um 30.000 Euro einordnen.