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Die Auto-Neuheiten des Jahres 2025

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Mazda

Die Japaner waren bislang in Sachen E-Mobilität eher zögerlich. Mit der bislang unter dem Namen EZ-6 bekannten Limousine Mazda 6e ändert sich das. Sie stammt aus einer Kooperation mit dem chinesischen Partner Changan. Die Plattform verspricht Leistungen bis zu 200 kW, eine Batteriekapazität bis 80 kWh und Reichweiten um die 550 Kilometer.

Mercedes-Benz

Als elektrische Revolution angekündigt, nun doch auch zumindest übergangsweise mit Verbrenner: Der Mercedes CLA ist das erste Modell auf der neuen, als besonders effizient beworbenen E-Architektur der Stuttgarter. Die Coupé-Limousine fungiert künftig als Einstieg in die Marke, die sich vom Premium- ins Luxussegment bewegen will. Unterstrichen wird der Anspruch von technischen Besonderheiten wie der schnell ladenden 800-Volt-Batterie, einem ausgefuchsten System zum bidirektionalen Laden und Technik zum automatisierten Fahren.

MG Motor

Bislang waren die Chinesen vor allem für nützliche Autos mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Mit dem Elektro-Roadster Cyberster kommt jetzt ein echtes Image- und Prestigemodell nach Europa. Der 4,53 Meter lange Zweisitzer mit langer Fronthaube und auffälligen Scherentüren kommt auf bis zu 400 kW Leistung und Reichweiten im Bereich von 400 bis 500 Kilometern. Die Preise fallen mit wohl knapp 70.000 Euro für das Basismodell vergleichsweise zivil aus.

Mini

Die BMW-Tochter bringt mit dem Aceman den nächsten vollelektrischen Kleinwagen auf den Markt. Optisch folgt er der vom Cooper bekannten Retro-Designsprache, und auch technisch übernimmt der vier Meter lange Crossover viel vom Modellbruder. Darunter auch die Antriebe mit rund 300 bis 400 Kilometern Reichweite. Der Basispreis soll unter 30.000 Euro liegen.

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Mitsubishi

Er war vor gut einem Jahrzehnt einer der ersten Plug-in-Hybride im SUV-Gewand: der Outlander. Im März kommt der massige Allrounder in vierter Generation nach Deutschland. Als Flaggschiff der Japaner hierzulande – und wieder mit der Kombination aus Verbrenner und E-Antrieb. Die Leistung liegt bei 225 kW/306 PS, die Reichweite bei 83 Kilometern. Die Preise starten bei knapp 50.000 Euro.

Nissan

Die Japaner wollen endlich wieder in der ersten Reihe der E-Auto-Anbieter mitfahren. Mit dem Renault-5-Ableger Micra könnte das dank Lifestyle-Look und erprobter Technik gelingen, der Kleinwagen dürfte zudem deutlich unter 30.000 Euro starten. Bereits in die dritte Generation geht der Kompaktwagen Leaf, der vom klassischen Kompakt-Steilheckauto zum Crossover wird. Technik und Optik dürften sich am elektrischen Mittelklasse-SUV Ariya orientieren.

Opel

Die Rüsselsheimer legen ihr Flaggschiff Grandland neu auf. Wie schon der direkte Vorgänger steht auch die Neuauflage des Kompakt-SUV auf einer Stellantis-Plattform, tritt optisch aber dezidiert eigenständig auf – erstmals etwa mit leuchtendem Marken-Blitz im Kühlergrill. Zum Start gibt es die Elektrovariante mit bis zu 580 Kilometern Reichweite, später wird das Topmodell nachgereicht, das bis zu 700 Kilometer weit fährt. Wem die 52.000 Euro der E-Variante zu viel sind, wählt das Mildhybrid-Modell für 36.400 Euro.

Zwei Klassen darunter tritt zum Jahresstart der Frontera an, den es ebenfalls elektrisch und konventionell gibt. Der kleine Crossover mit bis zu sieben Sitzplätzen startet bei 24.000 Euro, das E-Modell kostet 29.000 Euro. Allradantrieb ist trotz des traditionsreichen Offroader-Namens nicht zu haben.

Porsche

Im kommenden Sommer läuft die Produktion der Mittelmotor-Sportwagen 718 Boxster und Cayman aus. Die Nachfolger werden rein elektrisch und könnten noch im gleichen Jahr starten.

Renault

Die Franzosen setzen bei der Elektrifizierung weiterhin auch auf Tradition. Nach der batteriebetriebenen Neuauflage des R5 kommt Anfang 2025 der wieder auferstandene R4 auf die Straße. Allerdings nicht als Hochdachkombi wie das 1960er-Jahre-Original, sondern als modischer und variabler Crossover. Der Antrieb ist rein elektrisch, die Reichweiten der verschiedenen Varianten liegen bei bis zu 400 Kilometern. Auch wenn der R4 numerisch unterhalb des R5 rangiert, ist er größer und auch teurer: Knapp 30.000 Euro dürften im Frühjahr auf dem Preisschild stehen.

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Skoda

Die E-Offensive der VW-Tochter leitet Anfang 2025 der Elroq ein. Das 4,50 Meter lange SUV kommt im neuen Design-Stil der Tschechen daher und ist das erste Modell, das die Wortmarke „Skoda“ auf der Haube tragen wird. Technisch besteht eine enge Verwandtschaft zum größeren Enyaq. In der Einstiegsversion steckt eine 55-kWh-Batterie, das Topmodell kommt auf 82 kWh und eine Reichweite von mehr als 560 Kilometern. Die Preise für den elektrischen Bruder des Karoq starten bei 34.000 Euro.

Smart

Smart will wachsen. Und tut es: Mit dem #5 kommt im Frühjahr 2025 das bislang größte Modell der ehemaligen Kleinstwagenmarke auf die Straße. Der Elektro-Crossover misst 4,70 Meter, wartet mit rund 600 Kilometern Reichweite sowie 800-Volt-Technik auf und meistert dank Allradantrieb und Offroad-Zubehör im Notfall sogar leichtes Gelände. Auch preislich verabschiedet sich die im Besitz von Geely und Mercedes befindliche Marke aus dem kleinen Segment: Klar ist aber, dass der Neue die bisher bei knapp 40.000 Euro startende Preisliste der Marke deutlich nach oben erweitern wird.

Subaru

Ende Januar geht die bereits sechste Generation des SUVs Forester an den Start und lockt mit verbessertem Allradantrieb, umfangreicher Ausstattung und leicht verändertem Erscheinungsbild. Die Preise dürften bei rund 40.000 Euro liegen. War das in Pension geschickte Modell noch mit 110 kW/150 PS unterwegs, wurde der Neuling jetzt auf 100 kW/136 PS reduziert. Auch das Drehmoment knickte um zwölf Newtonmeter auf jetzt 182 Nm ein. Beibehalten wurde die Mildhybrid-Technik mit dem kleinen elektrischen Zusatzmotor.

Suzuki

Beim Thema E-Mobilität hielt sich Suzuki bislang bedeckt. Die auf Klein- und Kompaktwagen sowie Allradfahrzeuge spezialisierte Marke ist auf dem Heimatmarkt Japan sowie in Indien eine große Nummer, wo die Roadmap zur Klimaneutralität einen etwas anderen Hochlauf vorsieht. Mit dem E-Vitara kommt nun aber das erste Batterie-Modell auf die Straße, mit Reichweiten um die 400 Kilometer. Im Vergleich zu seinem Verbrenner-Vorgänger legt der elektrische Vitara in allen Abmessungen zu, bleibt mit 4,28 Meter Länge aber am unteren Rand des Kompaktsegments. Die Preise könnten bei rund 30.000 Euro starten.

Toyota

Der Weltmarktführer war beim Thema E-Auto bislang zögerlich. 2025 bringt er nun ein von Suzuki entwickeltes E-Auto auf den Markt. Das SUV dürfte eine modifizierte Variante des bereits angekündigten Suzuki E-Vitara sein. Die Schwestermodelle basieren auf einer gemeinsamen Plattform der beiden japanischen Hersteller, an deren Entwicklung auch Toyota-Tochter Daihatsu beteiligt war. Das Toyota-Modell, das sich optisch an der Studie Urban SUV Concept orientiert, soll in Indien gebaut werden.

Volkswagen

Die Langversion des Tiguan mit bis zu sieben Sitzen heißt künftig Tayron und wird als eigenständige Baureihe geführt. Mit 4,77 Meter ist der Crossover rund 23 Zentimeter länger als der Fünfsitzer. Der Längenzuwachs kommt zur Hälfte dem Kofferraum, der Rest dem Innenraum zugute, wo die Wolfsburger auf Wunsch im Heck zwei Klappsitze montieren. Als Antrieb gibt es Diesel und Benziner sowie die neuen Plug-in-Hybriden mit rund 100 Kilometern elektrischer Reichweite und Schnellladeanschluss. Auf Wunsch ist auch Allradtechnik zu haben. Die Preise beginnen bei 45.000 Euro.

Volvo

Der Elektro-Crossover EX90 bekommt einen flacheren Bruder: Im Frühjahr will Volvo die E-Limousine ES90 vorstellen, die die Rolle als Marken-Flaggschiff übernehmen wird. Die Technik in Form der großen 400-Volt-Batterie übernimmt sie von ihrem Plattformbruder, die Reichweite dürfte aufgrund des geringeren Windwiderstands in 600-Kilometer-Dimensionen vorstoßen.

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Voyah

Eine weitere chinesische Marke auf dem europäischen Premium-Elektromarkt: Die Dongfeng-Tochter tritt Anfang 2025 mit dem Modell Courage zunächst im beliebten SUV-Segment an. Die Preise dürften bei 45.000 Euro starten. Den potenziellen Konkurrenten des Tesla Model Y gibt es mit Heckantrieb oder Allradantrieb und Leistungswerten jenseits der 400 PS. Auch die Reichweite dürfte jenseits von 400 Kilometern liegen.

Xpeng

Bereits vier Jahre nach dem Debüt geht die Limousine P7 nun in die zweite Generation. Diese trägt den Beinamen „Plus“, zieht auf eine 800-Volt-Plattform um und will auch bei der KI-Technik einen Sprung gemacht haben. Details nennen die Chinesen noch nicht, die Preise dürften oberhalb von 50.000 Euro starten.

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