Standklimatisierung Entspannt pausieren – konzentriert fahren

Von Klaus Kuss 6 min Lesedauer

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Eine Standklimaanlage verbessert nicht nur den Komfort in der Fahrerkabine, sondern wirkt sich auch positiv auf die Konzentration des Fahrers aus und spart Kraftstoff. Nachrüsten ist problemlos möglich.

Für schwierige Einbauverhältnisse und wenig Platz auf dem Dach respektive besonders hohe Fahrerhäuser gibt es besonders flache Anlagenvarianten. Sie finden sogar unter dem Dachspoiler Platz. (Bild:  Waeco)
Für schwierige Einbauverhältnisse und wenig Platz auf dem Dach respektive besonders hohe Fahrerhäuser gibt es besonders flache Anlagenvarianten. Sie finden sogar unter dem Dachspoiler Platz.
(Bild: Waeco)

Überhitzte Fahrerkabinen bedeuten für Trucker körperlichen und nervlichen Wärmestress. Starke Sonneneinstrahlung, hohe Außentemperaturen, Motorabwärme und hohe Luftfeuchtigkeit wirken sich speziell während der Ruhezeiten belastend aus. Die Pausen erfüllen ihren Zweck nur noch bedingt. Wissenschaftliche Studien belegen immer wieder, dass der Sekundenschlaf im Transportgewerbe zu den häufigsten Unfallursachen zählt – noch vor dem Konsum von Alkohol und Drogen. Wenn man bedenkt, dass ein 80 km/h schnelles Fahrzeug pro Sekunde eine Strecke von
22 Metern zurücklegt – und dies im Sekundenschlaf völlig unkontrolliert – kann ein kurzes Einnicken über Leben und Tod entscheiden!

Für die vielen Fernfahrer ist die Fahrerkabine Arbeitsplatz und Wohnung zugleich, insbesondere im Fernverkehr. In den „rollenden vier Wänden“ wird gewohnt, gegessen, geschlafen und gearbeitet. Während motorbetriebene Fahrtklimaanlagen mittlerweile zur Standardausstattung eines Trucks gehören und zumindest bei der Fahrt für einen kühlen Kopf sorgen, müssen viele Fahrer in den gesetzlichen Ruhepausen – speziell über das Wochenende – und bei Übernachtungen häufig noch zwischen zwei Übeln wählen: entweder im überhitzten Fahrerhaus schwitzen, oder den Motor laufen lassen, um mit der Fahrtklimaanlage zu kühlen.