Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Südbayern Ergänzendes Schulungs-Angebot für die gesamte Branche

Von Konrad Wenz 2 min Lesedauer

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Die Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Südbayern gründet die Workakademie. Interessierte Betriebe finden unter dem neuen Dach alle Schulungs- und Weiterbildungsangebote der Innung. Auch Nichtmitgliedern steht die Workakademie offen.

Praktische Tipps vom Profi: Die Teilnehmer der Ausbildung zum Unfallschadenmanager werden bei der Schadenaufnahme am Fahrzeug von einem Sachverständigen begleitet.(Bild:  Wenz - VCG)
Praktische Tipps vom Profi: Die Teilnehmer der Ausbildung zum Unfallschadenmanager werden bei der Schadenaufnahme am Fahrzeug von einem Sachverständigen begleitet.
(Bild: Wenz - VCG)

Was braucht die Branche und was erwarten Mitgliedsbetriebe von ihren Innungen? Auf beide Fragestellungen gibt es laut Robert Paintinger, Geschäftsführer der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Südbayern eine übergreifende Antwort: Informationen. Hierzu gehören auch Themen wie Aus- und Weiterbildung. Die Innung Südbayern hat in diesem Zusammenhang schon früh neue Akzente gesetzt, beispielsweise durch die Ausbildung zum Unfallschadenmanager.

Hier wurde erstmals ein aus vier Modulen (Fahrzeugtechnik, Kalkulation, Schadenrecht und Betriebsführung) bestehendes Ausbildungskonzept in hybrider Form angeboten. Das heißt, die eigentliche Schulung ist in Präsenzveranstaltungen und Onlineschulungen zur Vertiefung aufgeteilt. Entwickelt und maßgeblich mitgestaltet hat das Konzept der in der Branche bekannte Unternehmensberater Stefan Höslinger. Mit dessen plötzlichen und unerwarteten Tod hatte die Innung ein Problem: Wie soll es nun weitergehen mit der Ausbildung zum Unfallschadenmanager, die schon rund 400 Absolventen zählt?

Doch der Unfallschadenmanager ist nicht die einzige Herausforderung. „Innungen werden sich künftig strategisch anders und breiter aufstellen müssen", zeigt sich Paintinger überzeugt. Der Grund für diese These sind die sinkenden Zahlen bezüglich der Mitgliedsbetriebe. Die Innungen würden dadurch vor dem Problem stehen, notwendige Dienstleistungen für die Mitglieder nicht mehr stemmen zu können.

Professionelle Unterstützung

„Wir sind zwar die größte Innung Deutschlands, müssen uns aber trotzdem überlegen, wie wir unsere Leistungsfähigkeit langfristig erhalten können“, führt Paintinger aus. Ihm geht es dabei nicht nur um den Erhalt des Status Quo, sondern viel mehr stellt sich der Geschäftsführer die Frage, wie die Innung Südbayern noch leistungsfähiger werden kann.

Die originäre Hauptaufgabe der Innung sei laut Handwerksordnung sich um die Weiter- und Berufsbildung der Mitglieder zu kümmern. Um dies auch künftig professionell und mit hoher Qualität anbieten zu können, arbeitet die Innung Südbayern mit der Unternehmensberatung TRAST zusammen. Die sind in der Branche bestens vernetzt und kennen sich mit den geforderten Themen bestens aus. Paintinger ist sicher, dass Trast mit ihrem Geschäftsführer Ralf Schütte treffsicher den Bedarf der Branche abdecken kann. In einem ersten Schritt gründete die Innung Südbayern die sogenannte „Workakademie“. Unter diesem Dach wollen die Bayern künftig alle Aus- und Weiterbildungsprogramme, inklusive des Unfallschadenmanagers anbieten. Und dabei geht die Innung einen Schritt weiter, als üblich: Die Workakademie steht allen Interessierten offen, das heißt, man muss nicht Mitglied der Innung Südbayern sein, um vom Schulungs- und Weiterbildungsangebot profitieren zu können. Weitere Infos zum für die gesamte Branche zusätzlichen Schulungsangebot der Workakademie finden Sie auf der Webseite der Landingpage derr Innung Südbayern unter https://workademie.de/kfb-innung/.

 (we)

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